Archivierter Artikel vom 19.12.2012, 22:50 Uhr

Die App des Monats Dezember: Die Kalorien und die guten Vorsätze im Blick

Jetzt können es auch Weihnachtsmuffel nicht mehr leugnen: Das Fest steht vor der Tür. Feiertage bedeuten immer auch Familienessen – im besten Fall wird drei Tage lang geschlemmt. Sobald die Festtage vorbei sind, setzt das schlechte Gewissen ein. Eigentlich wollte man doch längst ein paar Kilo abgenommen haben. Damit die guten Vorsätze nicht schon am 5. Januar wieder vergessen sind, können sich Abnehmwillige die App „Shapeup Club“ herunterladen. Die hilft dabei, Überblick über das zu behalten, was man im Laufe des Tages an Kalorien zu sich nimmt. Und öffnet auch noch die Augen.

Jetzt können es auch Weihnachtsmuffel nicht mehr leugnen: Das Fest steht vor der Tür. Feiertage bedeuten immer auch Familienessen – im besten Fall wird drei Tage lang geschlemmt.

Sobald die Festtage vorbei sind, setzt das schlechte Gewissen ein. Eigentlich wollte man doch längst ein paar Kilo abgenommen haben. Damit die guten Vorsätze nicht schon am 5. Januar wieder vergessen sind, können sich Abnehmwillige die App „Shapeup Club“ herunterladen. Die hilft dabei, Überblick über das zu behalten, was man im Laufe des Tages an Kalorien zu sich nimmt. Und öffnet auch noch die Augen.

Das bin ich: Größe, Gewicht, Job – was wir am Tag an Kalorien zu uns nehmen dürfen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einige davon fragt „ShapeUp Club“ ab, sobald man die App zum ersten Mal startet. Der aktuelle BMI wird ausgerechnet, und auch ein Wunschziel kann der Nutzer angeben. Anhand der Angaben rechnet „ShapeUp Club“ aus, wie viele Kalorien der Nutzer am Tag verbraucht. Das Ziel: diesen Wert nicht zu überschreiten.

Schon gescannt: Von Waffelröllchen von Lidl bis zu Tee von Aldi: In zwölf Kategorien (von „Brot und Backwaren“ bis „Vorratsschrank“) sind viele Dinge des täglichen Gebrauchs bereits enthalten. Die Listen enthalten Kalorien- sowie Nährwertangaben. Von 20 getesteten Waren war lediglich eine nicht im System zu finden. Den Datensatz selbst anzulegen, geht einfach. Mehr als 400 000 Lebensmittel enthält die Datenbank laut Hersteller.

Mein Tagebuch: Unter der Rubrik „Tagebuch“ lässt sich bis aufs Gramm genau eintragen, was der Nutzer gegessen hat. Und hat man sich eine Stunde lang auf dem Crosstrainer gequält, kann man auch das mit ein paar Klicks in sein Tagebuch schreiben – und gewinnt so ein paar Kalorien.

Augenöffner: Hält man sich vor Augen, wie viele Kalorien ein Glas Orangensaft hat, merkt man, wie viele Kalorien man im Laufe eines Tages so zu sich nimmt. Im besten Fall greift man im Restaurant eben doch nicht zum Glas Cola, sondern trinkt einen leckeren Früchtetee.

Manko: Hinter der App „ShapeUp Club“ steht der gleichnamige Klub. Zwar kann man die Anwendung kostenlos nutzen, jedoch fallen dabei viele Funktionen weg. So soll der Nutzer dazu gebracht werden, die Mitgliedschaft zu bezahlen. Außerdem: Will man genau sein, muss man auch die Butter auf dem Brot abwiegen. Und so wird das Zubereiten selbst eines Frühstücks schon zu viel Arbeit.

Preis und Alternativen für Apple-Systeme: „ShapeUp Club“ gibt es für iPhone und für Androidgeräte als kostenlose App. Die Mitgliedschaft gibt es als kostenlose und als Bezahlversion. Die kostenlose reicht für den Hausgebrauch aus.

Von unserer Redakteurin Katharina Dielenhein

  • Eine App (vom englischen Wort für Anwendung) ist ein Programm für Smartphones oder Tablet-Computer. Die Vielfalt der Programme reicht von kleinen Helferlein bis hin zu Spielen mit Suchtpotenzial. Unsere Redakteure Katharina Dielenhein und Andreas Jöckel testen monatlich Apps für iPhone und Android im Wechsel.