Archivierter Artikel vom 21.01.2013, 14:04 Uhr

App des Monats Januar 2013: Evernote – Alle Notizen überall zur Hand

Drei Wochen ist das neue Jahr jetzt alt. Und? Hat das mit den guten Vorsätzen geklappt? Ist privat und im Beruf alles gut organisiert, oder herrschen weiterhin Chaos, Zettelwirtschaft und Vergesslichkeit? Eine geniale App, die mit einem Update im Dezember noch einmal verbessert wurde, kann dem Gedächtnis auf die Sprünge helfen und für einen besseren Überblick über alle Vorhaben sorgen.

App des Monats Januar 2013: Evernote – Alle Notizen überall zur Hand

Drei Wochen ist das neue Jahr jetzt alt. Und? Hat das mit den guten Vorsätzen geklappt? Ist privat und im Beruf alles gut organisiert, oder herrschen weiterhin Chaos, Zettelwirtschaft und Vergesslichkeit? Eine geniale App, die mit einem Update im Dezember noch einmal verbessert wurde, kann dem Gedächtnis auf die Sprünge helfen und für einen besseren Überblick über alle Vorhaben sorgen.

Alle Infos sofort im Griff: „Evernote“ gibt es für alle Smartphones, Tablets, Notebooks und PCs. Hat sich der Nutzer mit einem Konto registriert, werden alle eingegebenen Notizen mit allen Geräten synchronisiert. Egal ob Informationen aus Konferenzen und Schulungen, Einkaufslisten, Preise, Internetseiten oder Kochrezepte: Alles kann mit Fotos, Dateien oder Sprachmemos versehen werden. Zu den jeweiligen Themen können eigene Notizbücher angelegt und jeder Eintrag mit Schlagwörtern versehen werden, die die spätere Suche erleichtern. Das Programm kann auch Bilder nach Text durchsuchen, sodass Visitenkarten oder Quittungen einfach fotografiert werden können. Alle Inhalte können per E-Mail, Facebook oder Twitter versendet werden.

Wer? Wo? Wann? Was?: „Evernote“ kann mit den persönlichen Kontakten, dem Kalender und der GPS-Funktion mobiler Geräte verknüpft werden. So lassen sich alle Freunde und Kollegen über Neuigkeiten oder Aufgaben informieren. Jede Notiz wird auch automatisch mit Aufenthaltsort, Datum und Uhrzeit sowie dem dazugehörigen Termin gekennzeichnet.

Mailen und twittern: Sitzt der Nutzer dann doch mal an einem Computer, auf dem kein „Evernote“ installiert ist, kann er sich trotzdem Notizen machen. Bei der Registrierung erhält er dazu eine E-Mail-Adresse. Alle mit einem „+“ gekennzeichneten Texte in E-Mails an diese Adresse laufen in „Evernote“ ein, ebenso angehängte Fotos und Dateien. Über die Betreffzeile lassen sich Notizbücher ansteuern und Schlagwörter vergeben. Auch ein Twitter-Account kann mit „Evernote“ verknüpft werden. Alle Tweets , die an „@myEN“ gesendet werden, landen dann in den eigenen Notizen.

Premiumfunktionen: Bei einigen Zusatzfunktionen verlangt „Evernote“ Geld: Für 5 Euro monatlich können die Notizen unter anderem offline gelesen oder gemeinsam in einem Team bearbeitet werden. Eine Investition, die sich eher für professionelle Anwender lohnt.

Manko: Wie bei allen Anwendungen im Internet sollte dem Nutzer bewusst sein, dass Datenschutz nicht hundertprozentig gewährleistet werden kann. „Evernote“ hält sich aber an die in Europa geltenden Richtlinien.

Preis: Die Basisversion von „Evernote“ gibt es für alle Geräte und Betriebssysteme kostenlos auf www.evernote.com.

Von unserem Redakteur Andreas Jöckel

  • Eine App (Von Application, dem englischen Wort für Anwendung) ist ein Programm für Smartphones oder Tablet-Computer. Die Vielfalt der Programme reicht von kleinen Helferlein bis hin zu Spielen mit Suchtpotenzial. Unsere Redakteure Katharina Dielenhein und Andreas Jöckel testen monatlich Apps für iPhone und Android im Wechsel und stellen sie auf dieser Seite vor.