Ein 35-Jähriger kletterte aus bisher unerklärlichen Gründen einen Oberleitungsmast hinauf und erlitt infolge eines sogenannten "Lichtbogens" einen Stromschlag.
Zwei Zeuginnen des Unfalls berichteten unabhängig voneinander, dass sie einen lauten Knall (verursacht durch den Stromschlag) gehört hätten. Unmittelbar danach sei der Mann zu Boden gefallen.
Nach Erstversorgung durch die Notärztin wurde der schwerstverletzte Mann in eine naheliegende Klink eingeliefert. Ein Ableben des Verunfallten ist nicht auszuschließen.
Die Bundespolizei Trier warnt eindringlich vor den tödlichen Gefahren durch Bahnstrom (15.000 Volt), der nicht nur bei direkter Berührung, sondern bereits bei Annäherung (unter 1,5 Meter) durch Lichtbögen zu schwersten Verletzungen oder zum Tod führen kann. Besonders Klettern auf Waggons oder Masten ist lebensgefährlich.
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35-Jähriger klettert auf Oberleitungsmast und erleidet Stromschlag

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dpa
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