Archivierter Artikel vom 06.06.2014, 15:04 Uhr

Zur Behandlung in Landstuhl: Freigelassenem US-Soldaten geht es täglich besser

Landstuhl (dpa/lrs) – Dem nach fast fünf Jahren Taliban- Gefangenschaft in Afghanistan freigekommenen US-Soldaten Bowe Bergdahl geht es nach US-Militärangaben von Tag zu Tag besser. Sein Zustand sei stabil, es gebe Anzeichen der Besserung, teilte das Regional Medical Centre (LRMC) im rheinland-pfälzischen Landstuhl mit.

US-Soldat
Bergdahl hatte sich Ende Juni 2009 von seinem Stützpunkt in Afghanistan entfernt.
Foto: US Army – DPA

Dort wird der 28-Jährige auf sein Leben in Freiheit vorbereitet. Wie lange er sich in Landstuhl aufhält, hänge vom Heilungs- und Wiedereingliederungsprozess ab. Das LRMC ist das größte US-Krankenhaus außerhalb der USA.

Der 28-jährige Bowe Bergdahl war seit Ende Juni 2009 festgehalten worden. Foto: Intelcenter – DPA

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Bergdahl hatte sich Ende Juni 2009 von seinem Stützpunkt in Afghanistan entfernt. Foto: US Army – DPA

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US-Soldat Bowe Bergdahl in einem Propaganda-Video der Taliban. Foto: Intelcenter – DPA

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Der Vater von Bowe Bergdahl spricht nach der Freilassung seines Sohnes. Foto: John Harrington – DPA

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In den USA wurde Bergdahls Freilassung zwar mit Erleichterung aufgenommen, es gab aber auch Kritik. Foto: John Harrington – DPA

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US-Präsident Obama und die Eltern Bergdahls bei einem Pressetermin. Foto: John Harrington – DPA

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Die ärztliche Behandlung soll anschließend im San Antonio Military Medical Center in Texas fortgesetzt werden. Konkrete Angaben zu gesundheitlichen Details macht die US Army nach wie vor nicht – dem stehe das Gesetz entgegen.

Bergdahl war Ende Mai im Zuge eines umstrittenen Gefangenenaustauschs der US-Army übergeben worden. Im Gegenzug wurden fünf afghanische Häftlinge aus dem US-Lager Guantánamo Bay auf Kuba nach Katar geflogen, wo sie zunächst ein Jahr lang unter strikter Überwachung leben sollen.