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    Zells Wunsch: Erst ein Sieg, dann ein Coach

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    Besprechung des Zeller Interimstrainer-Duos: Der Sportliche Leiter Christoph Braun (links) und Spieler Manuel Bausen. 
Foto: Alfons Benz
    Besprechung des Zeller Interimstrainer-Duos: Der Sportliche Leiter Christoph Braun (links) und Spieler Manuel Bausen.
    Foto: Alfons Benz

    Christoph Braun, Zells Sportlicher Leiter, der derzeit mit Spieler Manuel Bausen das Trainer-Interimsduo bildet, weiß das natürlich. "Psychologisch gesehen ist das sicher nicht optimal, auf einem Abstiegsplatz in die Pause zu gehen", sagt Braun, der aber andererseits auch nicht darauf drängte, die Partie noch vor Weihnachten nachzuholen. Schlimmstenfalls könnte sogar nach das Abrutschen auf den vorletzten Platz drohen. Wenn die Lambertsberger punkten - und Zell nicht. Diesen Gedanken schiebt Braun aber beiseite: "Natürlich wollen wir gewinnen. Wir rechnen uns etwas aus, zumal wir zu Hause spielen."

    Gegner Föhren tat das am vergangenen Samstag beim 3:1 gegen Ahbach - Braun und Bausen waren vor Ort. Brauns Analyse: "Nach vorne hat Föhren ein paar gute Leute. Sie haben sich in der ersten Hälfte noch schwer getan, aber nachher gut gespielt." Großen Anteil daran hatte der lange verletzte Carsten Lambrecht, der pünktlich zur zweiten Hälfte sein Comeback feierte, einen Treffer vorbereitet und einen selbst erzielte. "Er war schon gut und gehörte zu den Auffälligsten", sagte Braun. Der darf nicht damit rechnen, dass einer seiner Langzeitverletzten ein Comeback feiert. Und kurzfristig fallen ihm noch Özgür Akin und Ralph Clauß aus. Akin aus beruflichen Gründen und der 45-jährige Clauß nach einer Ellbogen-OP, die lange anberaumt war. "Das ließ sich nicht verschieben", sagt Braun. Klar ist damit: Dominic Materna wird wieder zwischen den Pfosten- und nicht im Sturmzentrum stehen. Seinen Platz in der Startformation aus dem Ahbach-Spiel (0:0) wird Tim Kiesewetter einnehmen, eventuell muss aber noch ein zweiter Platz besetzt werden. Denn: Tobias Lauterborn ist angeschlagen. "Wahrscheinlich reicht es nur für die Bank", vermutet Braun, "aber vielleicht ist das nicht schlecht, wenn man hinten raus noch etwas bewegen kann."

    Das wollen die Zeller nämlich, wenn die Partie lange offen bleibt. "Erst werden wir wieder versuchen, hinten sicher zu stehen. Je nachdem werden wir dann nachher mehr Risiko gehen", verrät der Sportliche Leiter. Er weiß: Eigentlich brauchen die Gastgeber drei Punkte, Föhren als Zwölfter mit 25 Zählern würde sicherlich auch ein Remis reichen. "Ein Sieg ist drin, im Hinspiel waren wir auch auf Augenhöhe", erinnert sich Braun. 0:1 verlor Zell damals. Noch mit Kai Thönnes als Trainer. Wer dessen "fester" Nachfolger nach der Winterpause wird, steht noch nicht fest. Interimscoach Braun: "Erst konzentrieren wir uns auf das Spiel - und danach werden wir die Trainersuche richtig angehen." An Spekulationen beteiligt er sich nicht. Sicher ist nur: Der Neue wird eine Mannschaft auf einem Abstiegsplatz übernehmen. Die große Frage lautet nur: Hat sie dann 19, 17 oder immer noch 16 Punkte auf dem Konto? mb

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