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    Wirges verpasst Ausgleich in Gonsenheim

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    "Wir sind nach dem 3:1 überheblich und nachlässig geworden", sagte der Gonsenheimer Trainer Jürgen Collet nach der Partie, in der seine Mannschaft das Ergebnis schließlich über die Zeit zitterte. In der 59. Minute brachten die Gonsenheimer den Ball nicht aus der Gefahrenzone und kassierten nach Zuspiel von Tokio Nakai den Anschlusstreffer zum 3:2 durch den aufgerückten Christopher Braun.

    Danach gaben die Gonsenheimer ein bis dahin über weite Strecken solide beherrschtes Spiel fast völlig aus der Hand. Die Gäste witterten ihre Chance, betrieben aggressiveres Forechecking und verlagerten das Geschehen bis zum Abpfiff fast komplett in die Hälfte der Gonsenheimer. Das letzte Lebenszeichen der Platzherren gab Masahito Noto mit einem Schuss über das Tor (67.). Danach kam offensiv nichts mehr beim Aufsteiger, dessen Glück es war, dass auch die Gäste sich ganz vorne ziemlich schwer taten, ebenfalls zu keiner Chance mehr kamen und mit leeren Händen zurück in den Westerwald fahren mussten

    Dabei hatte der Oberliga-Dinosaurier aus Wirges furios begonnen. Gleich nach fünf Minuten köpfte Marian Kneuper einen von Yuri Pineker aus halblinker Position getretenen Freistoß zum 0:1 unhaltbar ins Netz.

    Dennoch war auch Gästecoach Stefan Ruthenbeck mit der Anfangsphase nicht ganz glücklich. "Wir sind gut ins Spiel gekommen, hätten in der 12. Minute 2:0 in Führung gehen können. Da wäre das Spiel anschließend wohl ganz anderes gelaufen." Doch Tokio Nakai, der alleine durch war, fand in SVG-Keeper Axel Braun seinen Meister.

    Die Gonsenheimer kamen erst nach dem 1:1 durch Torjäger Rufat Dadachev (15.) besser ins Spiel und kontrollierten das Geschehen relativ souverän. Noto, der das 1:1 noch vorgelegt hatte, brauchte beim 2:1 dann nur noch selbst den Fuß hinzuhalten (41.).

    Die Gonsenheimer hatten sich in der Pause vorgenommen, das Ergebnis so schnell wie möglich zu erhöhen. Schon 40 Sekunden nach Wiederanpfiff hieß es 3:1. Diesmal war Stefano Pennella über links gekommen, Noto vollendete in der Mitte. "So etwas kann ich nicht nachvollziehen", schimpfte Ruthenbeck. "Das war naiv von uns." Aber unterm Strich wollte er seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. "Sie hat ein großes Laufpensum absolviert, sich allerdings zu viele einfache Ballverluste geleistet. Der SV Gonsenheim war über gut eine Stunde die bessere Elf."

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