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Westerwald-Rallye fordert den Piloten alles ab

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Mit Gesamtrang 23 waren Ralf Weller und Roman Schüler das beste Team der heimischen Rallye-Gilde. Das Ford-Fiesta-Duo überzeugte auch bei den schwierigen Bedingungen und sicherte sich zudem Klassenrang zwei.
Mit Gesamtrang 23 waren Ralf Weller und Roman Schüler das beste Team der heimischen Rallye-Gilde. Das Ford-Fiesta-Duo überzeugte auch bei den schwierigen Bedingungen und sicherte sich zudem Klassenrang zwei.
Foto: Jürgen Augst

Den Gesamtsieger der 29. ADAC Westerwald-Rallye kam, wie bei diesen Bedingungen nicht anders zu erwarten, aus dem Lager der Teams, die ein Allrad angetriebenes Fahrzeuge an den Start brachten. Hier setzten Hans-Uwe Lembke und Jens Lembke (Frechen/Dachsenhausen) die Vorgabe, mit der Startnummer eins ins Rennen zu gehen, perfekt um und sicherten sich in ihrem Subaru Impreza GT überlegen und ohne einen wirklichen Konkurrenten fürchten zu müssen ihren ersten Gesamtsieg bei der Westerwald-Rallye rund um Eichelhardt.

Hans-Uwe Lembke und Jens Lembke heißen die überlegenen Gewinner der 29. ADAC Westerwald-Rallye des MSC Altenkirchen. Mit ihrem Subaru Impreza GT sicherte sich das Duo aus Frechen und Dachsenhausen den Gesamtsieg.
Hans-Uwe Lembke und Jens Lembke heißen die überlegenen Gewinner der 29. ADAC Westerwald-Rallye des MSC Altenkirchen. Mit ihrem Subaru Impreza GT sicherte sich das Duo aus Frechen und Dachsenhausen den Gesamtsieg.
Foto: Jürgen Augst

Bereits mit einem Respektabstand von knapp 30 Sekunden auf Gesamtrang zwei folgte das nächste Allrad-Duo, Ulli Boeing/Hendrik Plate (Stadtlohn/Ahaus) im Ford Sierra Cosworth. Auch die dritte Position auf dem Siegerpodium nahm ein Team mit einem von vier Rädern angetriebenen Fahrzeug ein, Uwe Kriegeskotte und Patrick Mühlsiegl (Hagen/Wermelskirchen) hatten mit ihrem Subaru Impreza WRX STI aber bereits mehr als eine Minute Rückstand.

Heimische Teams am Start

Auch eine ganze Reihe heimischer Teams zeigten auf den 35 WP-Kilometern der Prüfungen Berod, Kettenhausen und Eichelhardt, wie gut sie das Rallyefahren beherrschen. Das in Fluterschen beheimatete H&S-Rallyesport-Team rund um Teamchef Oliver Schumacher trat gleich mit drei Fahrzeugen an. Hier tat sich besonders Junior-Pilot David Richter (Wiesbaden) hervor. Er gewann im H&S-Ramseger-Citroën DS3R1 zusammen mit Co-Pilotin Sina Hildebrand (Gießen) seine Klasse und sicherte sich Position 35 im Gesamtfeld. Teamchef Oliver Schumacher, der am Samstag selbst den ungewohnten Platz des Piloten einnehmen musste, da Stammfahrer Lars Mysliwietz beruflich verhindert war, zeigte, dass er auch am Steuer seiner Rallye-Fahrzeuge eine durchaus gute Figur macht. Gesamtrang 27 im 76 Teams starken Feld und Position sieben in der Klasse H14 zeugen von den fahrerischen Qualitäten des Fluterschers im H&S-Ramseger-Citroën DS3 R3T, der von Sven Ramseger (Mammelzen) auf dem Co-Piloten-Sitz geleitet wurde.

Lars Pirzenthal und Ina Beck (Hasselbach/Gießen) komplettierten im Ramseger-Citroën C2R2 Max das H&S-Trio. Beim ersten Einsatz mit dem französischen Rallyefloh landeten die Beiden auf Gesamtrang 52, was in der Klasse H13 Position vier bedeutete.

Weller/Schüler in der Klasse Zweite

Mit Gesamtrang 23 und damit dem besten Ergebnis der heimischen Teams, glänzten Ralf Weller und Roman Schüler (Gebhardshain/Forstmehren) mit ihrem Ford Fiesta. Position zwei in der Klasse H13 zeugte von schnellen Prüfungszeiten und hoher Fahrkunst. Auf Rang drei in der Klasse H13 folgten Frank und Agnes Weinert aus Altenkirchen. Das Ehepaar holte sich mit seinem nunmehr 29 Jahre alten Alfa Romeo 33 und Gesamtposition 52 mehr als einen Achtungserfolg. Andreas Salz und Florian Bartl (Müschenbach/Oberwambach) pilotierten ihren Suzuki Ignis geschickt über das schwierige Geläuf der WW-Rallye und platzierten sich in der Klasse N9 auf Rang drei, was in der Gesamtwertung Platz 46 bedeutete.

Senior im Vater-Sohn-Duell vorne

Das Vater-und-Sohn-Duell in Hause Stengl aus Eichen entschied an diesem Samstag Senior Thomas Stengl mit Co-Pilot Ingo Leiberich (Obererbach) im Alfa Romeo 147 für sich. Mit Klassenrang neun konnte er seinen Junior Tim Stengl (Eichen), der mit Co-Pilot Marcel Penkert (Neitersen) im Alfa Romeo 156 des Teams "Cento per Cento Alfa Romeo" antrat, auf Platz 13 der Klasse N 8 auf Distanz halten. Im Gesamtergebnis landete Familie Stengl auf den Rängen 37 und 48. Pech hatten hingegen Jochen und Petra Hirsch aus Hamm. Sie mussten ihren Lancia Delta Integrale auf der fünften Wertungsprüfung mit einem Motorschaden abstellen.

Von unserem Mitarbeiter Jürgen Augst

Endstand

1. Hans-Uwe Lembke/Jens Lembke (Frechen/Dachsenhausen) Subaru Impreza GT, 22:27,5 Minuten; 2. Ulli Boeing /Hendrik Plate (Stadtlohn/Ahaus) Ford Sierra Cosworth, 29,8 Sekunden Rückstand; 3. Uwe Kriegeskotte/Patrick Mühlsiegl (Hagen/Wermelskirchen) Subaru Impreza WRX STI, 1:09,7 Sekunden Rückstand; 4. Markus Schulz/Sebastian Schulz (Lohmar/Hannover) Opel Kadett GSI 16V, 1:32,7 Sekunden Rückstand; 5. Oliver Ertz/Silvio Knospe (Morbach/Morbach) BMW E 36 328, 1:39,8 Sekunden Rückstand; ...23. Ralf Weller/Roman Schüler (Gebhardshain/Forstmehren) Ford Fiesta, 2:51,9 Sekunden Rückstand; 27. Oliver Schumacher/Sven Ramseger (Fluterschen/Mammelzen) H&S-Ramseger-Citroen DS3 R3T, 2:56,1 Sekunden Rückstand; 35. David Richter/Sina Hildebrand (Wiesbaden/Gießen) H&S-Ramseger-Citroen DS3 R1, 3:34,8 Sekunden Rückstand; 37. Thomas Stengl/Ingo Leiberich (Eichen/Obererbach) Inspad-Alfa Romeo 147, 3:46,6 Sekunden Rückstand; 46. Andreas Salz/Florian Bartl (Müschenbach/Oberwambach) Suzuki Ignis, 4:04,9 Sekunden Rückstand; 48. Tim Stengl/Marcel Penkert (Eichen/Neitersen) Roadrunner-Alfa Romeo 156, 4:15,5 Sekunden Rückstand; 52. Frank Weinert/Agnes Weinert (Altenkirchen) Alfa Romeo 33, 4:25,2 Sekunden Rückstand; 62. Lars Pirzenthal/Ina Beck (Hasselbach/Gießen) H&S-Ramseger-Citroen C2R2 Max, 5:54,2 Sekunden Rückstand.

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