Archivierter Artikel vom 10.03.2016, 16:55 Uhr
Koblenz

Wer ist eigentlich Klaus Kocks: Videointerview mit RZ-Kolumnist

Er selbst beschreibt sich in Interviews mal als Bewahrer „eines gewissen Dandytums“, mal als „käuflicher Intellektueller“ – Klaus Kocks, einer der bekanntesten Politikberater Deutschlands und Kolumnist der Rhein-Zeitung, betrachtet sich selbst gern mit einer Prise Selbstironie. Auch bei seinem Besuch in unserer Redaktion. Wir haben auch ein Videointerview mit ihm geführt.

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Unter dem Titel „Typisch Berlin“ berichtet Kolumnist Klaus Kocks mit spitzer Feder von den Nebenschauplätzen des Berliner Politikbetriebes. Er ist ein scharfer Beobachter, ein Kenner der Szene, der treffsicher die Wechselwirkung zwischen Gesellschaft und Politik analysiert, beurteilt und einordnet. Er beobachtet Trends sowie Verschiebungen und Entwicklungen des öffentlichen Stimmungsbildes, er eröffnet Debatten und weitet den Blick, indem er seine Leser auch mit an Orte nimmt, die wenigen vertraut oder zugänglich sind. Zum Beispiel in die Kaffeehäuser Berlins, in denen wahlweise über Merkels Flüchtlingspolitik, die lautstark skandierte „Lügenpresse“ oder auch Volker Becks jüngstes Drogendebakel philosophiert wird.

Wenn Kocks auftritt dann stets beherrscht, stets

Klaus Kocks ist ein Tausendsassa: Als PR-Fachmann arbeitete er in allen erdenklichen Branchen, war viele Jahre im Vorstand der Volkswagen AG aktiv, agierte als Politikberater und als Kolumnist – auch bei der Rhein-Zeitung schreibt er treffsichere Kolumnen unter dem Titel “Typisch Berlin„.

Klaus Kocks ist ein Tausendsassa: Als PR-Fachmann arbeitete er in allen erdenklichen Branchen, war viele Jahre im Vorstand der Volkswagen AG aktiv, agierte als Politikberater und als Kolumnist – auch bei der Rhein-Zeitung schreibt er treffsichere Kolumnen unter dem Titel “Typisch Berlin„.

Klaus Kocks ist ein Tausendsassa: Als PR-Fachmann arbeitete er in allen erdenklichen Branchen, war viele Jahre im Vorstand der Volkswagen AG aktiv, agierte als Politikberater und als Kolumnist – auch bei der Rhein-Zeitung schreibt er treffsichere Kolumnen unter dem Titel “Typisch Berlin„.

Klaus Kocks ist ein Tausendsassa: Als PR-Fachmann arbeitete er in allen erdenklichen Branchen, war viele Jahre im Vorstand der Volkswagen AG aktiv, agierte als Politikberater und als Kolumnist – auch bei der Rhein-Zeitung schreibt er treffsichere Kolumnen unter dem Titel “Typisch Berlin„.

Klaus Kocks ist ein Tausendsassa: Als PR-Fachmann arbeitete er in allen erdenklichen Branchen, war viele Jahre im Vorstand der Volkswagen AG aktiv, agierte als Politikberater und als Kolumnist – auch bei der Rhein-Zeitung schreibt er treffsichere Kolumnen unter dem Titel “Typisch Berlin„.

Sascha Ditscher

Klaus Kocks ist ein Tausendsassa: Als PR-Fachmann arbeitete er in allen erdenklichen Branchen, war viele Jahre im Vorstand der Volkswagen AG aktiv, agierte als Politikberater und als Kolumnist – auch bei der Rhein-Zeitung schreibt er treffsichere Kolumnen unter dem Titel “Typisch Berlin„.

Klaus Kocks ist ein Tausendsassa: Als PR-Fachmann arbeitete er in allen erdenklichen Branchen, war viele Jahre im Vorstand der Volkswagen AG aktiv, agierte als Politikberater und als Kolumnist – auch bei der Rhein-Zeitung schreibt er treffsichere Kolumnen unter dem Titel “Typisch Berlin„.

Klaus Kocks ist ein Tausendsassa: Als PR-Fachmann arbeitete er in allen erdenklichen Branchen, war viele Jahre im Vorstand der Volkswagen AG aktiv, agierte als Politikberater und als Kolumnist – auch bei der Rhein-Zeitung schreibt er treffsichere Kolumnen unter dem Titel “Typisch Berlin„.

Klaus Kocks ist ein Tausendsassa: Als PR-Fachmann arbeitete er in allen erdenklichen Branchen, war viele Jahre im Vorstand der Volkswagen AG aktiv, agierte als Politikberater und als Kolumnist – auch bei der Rhein-Zeitung schreibt er treffsichere Kolumnen unter dem Titel “Typisch Berlin„.

Klaus Kocks ist ein Tausendsassa: Als PR-Fachmann arbeitete er in allen erdenklichen Branchen, war viele Jahre im Vorstand der Volkswagen AG aktiv, agierte als Politikberater und als Kolumnist – auch bei der Rhein-Zeitung schreibt er treffsichere Kolumnen unter dem Titel “Typisch Berlin".

gepflegt. Auch bei seinem Besuch in unserer Redaktion erscheint der gebürtige Ruhrpottler in faltenfreiem Anzug und strahlend weißem Hemd. Einzige Ausreißer: eine lilafarbene Krawatte plus Häkelblume – dieses dezente Maß an Extravaganz gönnt sich Kocks. Eine kecke Locke fällt ihm ins Gesicht. Aber dieser schenkt er keine weitere Beachtung, bemüht sich nicht, die Frisur zu glätten – dafür ist er zu sehr Liebhaber des unerwarteten Bruchs. Er kokettiert damit, die Rolle, die man ihm umgehend zuschreiben möchte, nicht gänzlich zu bedienen.

Als Querdenker ist er bekannt. Und dafür wird er geschätzt, nicht zuletzt von RZ-Chefredakteur Christian Lindner, der ihn eingeladen hat, um die Rhein-Zeitung einmal unter die Lupe zu nehmen und Lob und Kritik an die Redakteure weiterzutragen. Wird seine Arbeit gewürdigt, nimmt Kocks das unaufgeregt zur Kenntnis und übt sich in Bescheidenheit. Sagt vielmehr: „Ich danke.“

Seinen Lebensweg beschreibt der Ökonom und PR-Berater zugespitzt wie eine pointierte Karikatur: „Ich habe Kohle gemacht, ich habe Öl gemacht, ich habe Strom gemacht, ich habe Gas gemacht.“ Zentral in seiner Biografie ist der Vorstandsposten, den er etwa acht Jahre bei Volkswagen AG begleitete. Irgendwann hätte man ihm attestiert, er könne Krisen-PR betreiben – albern findet er das zwar, verkennt aber die Vorzüge nicht: „Positiv daran ist, dass es die Kostensätze steigert“, lacht er, hebt die Augenbrauen und stupst seinen Nachbarn mit dem Ellenbogen an.

Klaus Kocks zu Besuch in der RZ-Redaktionskonferenz: Im Videointerview erzählt der Kolumnist unserer Zeitung mehr über sich, seine Denke und Schreibe.
Klaus Kocks zu Besuch in der RZ-Redaktionskonferenz: Im Videointerview erzählt der Kolumnist unserer Zeitung mehr über sich, seine Denke und Schreibe.
Foto: Sascha Ditscher

Seit einigen Jahren ist Kocks in der Verbandsgemeinde Montabaur sesshaft geworden. „Der Westerwald ist nett, weil die Menschen dort so diskret sind und es sich entspannt leben lässt.“ Berlin hingegen habe keine Manieren, sei oberflächlich und extrovertiert. Ein Kontrast, den Kocks gern lebt. Von Montag bis Donnerstag weilt und arbeitet er in Horbach, um am Freitag die Koffer zu packen und sich in die Szene Berlins zu stürzen, denn in der Millionenmetropole netzwerkt es sich einfach besser. Sonntagabend macht er sich dann „verkatert“, wie er selbst sagt, auf die Rückreise.

Aus dieser Szene heraus ist die Idee zu seiner RZ-Kolumne entstanden. So bringt er ein bisschen Berlin mit ins RZ-Land. Und auch ein bisschen Berliner Schnauze. Denn dass seine pointierte Schreibe nicht das Ergebnis langer Grübeleien vor dem leeren Blatt Papier ist, zeigt sich, wenn Kocks erzählt. Ohne Umschweife, geradeheraus. Da nennt er ohne zu prahlen sein altes Fachwerkhaus eine Hütte oder die Bundespolitik ein anstrengendes Stadttheater – weil es nicht nur zwei Stunden dauert, sondern 24 Stunden am Tag.

Doch machen Sie sich selbst ein Bild von Klaus Kocks. Im Interview mit unserer Videojournalistin Jennifer de Luca erzählt unser Kolumnist von Schützenfesten, englischen Gärten und warum er sich schon jetzt auf seinen 90. Geburtstag freut.

Von Melanie Schröder

Die Kocks-Kolumnen lesen Sie hier