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    Weitefeld mit schwerer Startaufgabe

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    Ugur Ünal (rechts) und sein SC Berod-Wahlrod hoffen zum Saisonstart in der Bezirksliga Ost ebenso auf ein Erfolgserlebnis wie die SG Herdorf und Florian Gerhardus. Beide starten mit Heimspielen in die neue Spielzeit.
    Ugur Ünal (rechts) und sein SC Berod-Wahlrod hoffen zum Saisonstart in der Bezirksliga Ost ebenso auf ein Erfolgserlebnis wie die SG Herdorf und Florian Gerhardus. Beide starten mit Heimspielen in die neue Spielzeit.
    Foto: Jürgen Vohl

    SG Herdorf - SG Westerburg (Sa., 17.30 Uhr). Sechs Wochen Vorbereitung liegen hinter der SG Herdorf, und Dirk Spornhauer, der nun als alleiniger Spielertrainer das Zepter bei den "Hellertalern" schwingt, zieht ein positives Fazit: "Abgesehen von dem Pokalspiel am letzten Samstag verlief unsere Saisonvorbereitung zufriedenstellend." Reichlich Mühe hatten die Herdorfer in der ersten Runde des Rheinlandpokals beim A-Ligisten SG Ellingen, bezwangen ihn aber in der Verlängerung standesgemäß mit 3:1. Doch das ist passé, jetzt liegt der Fokus auf dem bevorstehenden Saisonauftakt und dementsprechend beim Gegner, der SG Westerburg. In der zurückliegenden Spielzeit holprig gestartet, sammelte der Vorjahresaufsteiger vor allem in der Rückrunde die nötigen Punkte für den Klassenverbleib und will zu Beginn der neuen Saison daran anknüpfen. Als "unangenehmen Gegner" bezeichnet Spornhauer die Gäste, gegen die es in der abgelaufenen Runde zweimal nur zu einer Punkteteilung reichte (2:2, 1:1). "Aufpassen müssen wir vor allem auf Björn Weber, der immer für ein Tor gut ist", weiß der Spielertrainer. Personell können die Herdorfer soweit aus dem Vollen schöpfen, nur Sascha Cichowlas weilt noch im Urlaub.

    SG Guckheim - SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald (So., 14.30 Uhr). Natürlich ist auch beim Überraschungsteam der Vorsaison, der SG Weitefeld, die Vorfreude auf die neue Saison groß. Im Hinblick auf den Auftaktgegner muss Volker Heun jedoch schon ein wenig schmunzeln. "Dass es ausgerechnet Guckheim sein muss...", weiß der Trainer, dass es auch einfacher hätte kommen können. Punkt- und torlos blieben die Weitefelder in den zwei Meisterschaftsspielen der vergangenen Saison gegen Guckheim, wenngleich es in der dritten Runde des Rheinlandpokals zu einem Weiterkommen nach Elfmeterschießen reichte. "Und trotzdem haben wir gegen die schon immer unsere Schwierigkeiten gehabt", sagt Heun. Davon abgesehen weiß er den aktuellen Leistungsstand seiner Mannschaft nur schwer einzuschätzen. "Die Beteiligung im Training war zwar wie auch in den Jahren zuvor gut", lobt der Trainer die Disziplin seiner Mannschaft, "doch mit den Testspielen bin ich alles andere als zufrieden." Und das trotz nur einer Niederlage gleich zu Beginn der Vorbereitung. "Wir müssen einfach sehen, dass wir die vergangene Saison aus dem Kopf kriegen. Überall bekommen wir auf die Schultern geklopft und gesagt, wie gut das war, was wir da geboten haben. Doch das ist Schnee von gestern." Denn für Heun gilt auch in dieser Saison der Grundsatz: In dieser Liga kann jeder jeden schlagen.

    SC Berod-Wahlrod - SG Miehlen (So., 14.30 Uhr). "Dass man nach fast sechs Wochen Vorbereitung geil auf die Saison ist, das ist doch klar", entgegnet Thomas Schäfer auf die Frage, wie groß die Vorfreude auf die anstehende Spielzeit ist. Und dennoch wäre es dem Spielertrainer des SC Berod-Wahlrod lieber, wenn es für seine Mannschaft erst in einer Woche losgehen würde. Warum? Die Antwort folgt auf dem Fuß: "Bei uns liegt derzeit personell einiges im Argen", erklärt Schäfer und listet auf: So fehlen ihm in Alexander Schneider (Urlaub), Viktor Kuhfeld (beruflich verhindert) sowie Dennis Hähr, Damian Henzel und Simon Oberender (alle verletzt) gleich fünf Spieler definitiv. Darüber hinaus muss auch Schäfer selbst abwarten, ob er fit genug für einen Einsatz am Sonntag ist. Und das gegen einen Gegner, der ihn gegen Ende der abgelaufenen Runde "absolut beeindruckt"hat. "Wie die sich da im Saisonendspurt noch aus dem Tabellenkeller gekämpft haben, das war schon stark." Und Schäfer ist überzeugt, dass der Kontrahent aus dem Rhein-Lahn-Kreis diesen Trend in die neue Spielzeit übertragen wird. "Derjenige, der mehr investiert, wird sich am Ende durchsetzen", vermutet er, vor allem hinsichtlich der hohen Temperaturen, die angekündigt sind. "Trotz aller Personalprobleme bin ich aber davon überzeugt, dass wir das sein werden."

    Von unserem Mitarbeiter Andreas Hundhammer

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