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Weckmann kommt, Clemens muss bald gehen

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Personalie eins: Ulli Weckmann, ehemals Spieler bei der SG Ober Kostenz und Spielertrainer bei der SG Hunsrückhöhe wird zur neuen Saison Nachfolger von Oliver Schuch als Coach beim A-Ligisten SG Sohren/Niedersohren/Büchenbeuren. Weckmann hatte zuletzt zwei Jahre pausiert, weshalb er beim ersten Brainstorming des Sohrener Vorstand nicht direkt vorkam, wie SG-Abteilungsleiter Alex Mähringer erklärt: "Aber das heißt nicht, dass er eine Zweit- oder Drittlösung ist. Im Gegenteil: Nachdem wir uns einmal getroffen hatten, haben wir den Entschluss im Vorstand sehr schnell getroffen. Ulli hat in der Pause den Trainerschein gemacht, wohnt in Belg, arbeitet in Büchenbeuren, kennt die Mannschaft bis auf zwei drei Spieler und ist sehr motiviert. Und er hat ein realistisches Bild von dem, was hier funktionieren kann und was nicht."

Personalie zwei: Beim B-Süd-Ligisten SV Kisselbach endet nach der Runde die Amtszeit von Trainer Sascha Clemens. Das teilte ihm der Klub mit, sein Nachfolger stand da bereits fest und ist ein unbekanntes Gesicht im Hunsrück: der Saarländer Volker Bartz, der nach Roth gezogen ist und sich auf eine Anzeige des SV gemeldet hat. Bartz hat laut Kisselbachs Vorsitzendem Karl-Heinz Jahn früher Verbandsliga gespielt. Selbst ins Geschehen eingreifen soll der 40-Jährige aber nicht mehr, allenfalls im Notfall. Warum ein neuer Trainer? Jahn: "Wir sind im Vorstand der Meinung, dass frischer Wind rein soll."

Mit dieser Tatsache hätte Clemens, der mit dem SV von der C- in die B-Klasse aufstieg und dort Platz fünf belegt, kein Problem. Eher mit folgendem: "Ich war jetzt 20 Jahre im SV, habe 13 Jahre lang Jugendteams betreut und trainiert, dann die Senioren. Jetzt werde ich so vor vollendete Tatsachen gestellt. Das hätte man anders regeln können. Ich glaube, der Vorstand hat sich von einigen im Umfeld beeinflussen lassen." Jahn sieht es so: "Es ist nicht beabsichtigt, einen negativen Touch reinzubringen. Es hat auch nichts mit Undankbarkeit zu tun. Ich denke, es ist fair gelaufen." Clemens sieht das zwar anders, sagt aber: "Ich will mit der Mannschaft einen guten Abschluss schaffen. Geheilt vom Trainer sein bin ich dadurch nicht. Dafür macht es zuviel Spaß." Mirko Bernd

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