Archivierter Artikel vom 08.07.2012, 18:34 Uhr

Wasserlauf: Flotte Lena läuft den Großen im Matsch davon

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Start im Regen: Der Wasserlauf machte seinem Namen alle Ehre.

Marco Rosbach

Alles andere als eine Sache für Jedermann: Auch der 5-Kilometerlauf war gut besetzt.

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Von Beginn an vorne (von links): Der später Zweitplatzierte Marcel Martin und Sieger Boris Stein. Daneben laufen André Wagner und Matthias Neuburger.

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Deutlich zu erkennen: Die Läufer machten sich in strömendem Regen auf die Strecke.

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Torsten Reuter (gelbes Shirt) steckt noch das Ironman-Debüt von Klagenfurt in den Knochen. Trotzdem wurde er Dritter über 5 Kilometer.

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In der Verfolgung: Die starken Nachwuchs-Triathletinnen der RSG Montabaur.

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Und noch immer nehmen die Läufer die kürzere der beiden Wasserlaufstrecken in Angriff.

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Wer läuft wo? Teil 1

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Wer läuft wo? Teil 2

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Wer läuft wo? Teil 3

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Wer läuft wo? Teil 4

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Und immer noch herrscht Hochbetrieb auf der Steinbrücke in Ettersdorf. Also: Wer läuft wo? Teil 5

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Wer läuft wo? Teil 6

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Wer läuft wo? Teil 7

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Wer läuft wo? Teil 8

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Wer läuft wo? Teil 9

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Geschafft: Wer läuft wo? Teil 10

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Der Wanderweg am Gelbach verlangte den Athleten alles ab. Mit sauberen Schuhen kam kein Läufer zurück.

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Einmal im Jahr wird Ettersdorf von Läufer bevölkert. Hier suchen sich die 10-Kilometer-Starter die besten Plätze.

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Schon vor dem Start gut gelaunt: Julia Fischer, die bei ihrer Wasserlauf-Premiere gleich die 10-Kilometer-Konkurrenz gewann.

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Apropos gut gelaunt: Auch die Favoriten im Männerfeld schienen sich darüber zu freuen, dass pünktlich zum Start des 10-Kilometer-Rennens der Regen nachließ.

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Schon auf der Steinbrücke war abzusehen, wer später aufs Podest laufen würde: Andreas Knopp (Startnummer 59), Christian Hannappel (105) und Andreas Schütz (111).

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Auch die schnellsten Frauen brachten sich früh in Position: Julia Fischer (Startnummer 208) und dahinter Myriam Klein.

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Volle Brücke nach dem Startschuss. Und wieder lautet die Frage: Wer läuft wo?

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Wer läuft wo? Teil 2

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Wer läuft wo? Teil 3

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Wer läuft wo? Teil 4

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Wer läuft wo? Teil 5

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Wer läuft wo? Teil 6

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Wer läuft wo? Teil 7

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Wer läuft wo? Teil 8

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Wer läuft wo? Teil 9

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Wer läuft wo? Teil 10

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Wer läuft wo? Teil 11

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Wer läuft wo? Teil 12

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Wieder geschafft: Wer läuft wo? Teil 13

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Als Erster zurück in Ettersdorf: Boris Stein, der Sieger über 5 Kilometer. Zugleich sicherte sich der Eitelborner einen der Hauptpreise: ein Jahr kostenloses Wasser von der VG-Werken Montabaur.

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Wie die Rückansicht zeigt: Boris Stein kann das Wasser nach der Schlammschlacht am Gelbach gut gebrauchen.

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Im Hintergrund hat sein Vater Walter Staab die Uhr im Blick, vorne läuft Marcel Martin dem Ziel entgegen. Er wurde Zweiter über 5 Kilometer.

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Von den Zuschauern mit Applaus empfangen: Torsten Reuter, der Dritte über 5 Kilomter.

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Auch um die weiteren Plätze wurde verbissen gekämpft. André Wagner wurde über 5 Kilometer Vierter vor...

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...Volkslauf-Vielstarter Matthias Neuburger.

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Der Regen wich für die Sonne. Das war gut für die Stimmung.

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Luis Jung hat alles gegeben.

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Organisator Bernhard Münz (rechts, mit Mikrofon) begrüßte als Moderator jeden einzelnen Läufer, der das Ziel erreichte.

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Die Kleinste im Feld war die Größte: Lena Ackermann, gerade mal 13 Jahre alt, war die schnellste weibliche Läuferin auf der 5-Kilometer-Strecke. Auch sie und ihre Familie dürfen sich über ein Jahr ohne Wasserrechnung freuen.

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Zum dritten Mal in Folge über 10 Kilometer vorne: Andreas Knopp.

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Was eine Wasserrechnung von den VG-Werken ist, weiß er nur noch vom Hörensagen...

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Der Zweite: Christian Hannappel.

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Der Dritte: Andreas Schütz.

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Clemens Neuburger versucht alles...

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...doch auf den letzten Metern kann er Frauen-Siegerin Julia Fischer nicht mehr folgen.

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Sie freute sich auch über Platz zwei: Myriam Klein. Kein Wunder, war sie doch die schnellste Frau aus der VG Montabaur. Wasserrechung? Auch für sie ein Jahr lang kein Thema!

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Das Schön beim Wasserlauf: Nach dem Rennen bleiben viele Athleten noch in Ettersdorf und füllen ihre Flüssigkeitsdepots gemeinsam wieder auf.

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Läufer sind nicht nur im Training hart gegen sich selbst, sondern auch bei Wettkämpfen. Den 180 Voranmeldungen folgten am Sonntagmorgen 80 Nachmeldungen. „Damit haben wir das Ergebnis des Vorjahrs deutlich übertroffen“, war Münz zufrieden.

Und nicht nur die Menge stimmte, es war auch Klasse am Start – obwohl der Wasserlauf nicht mehr zum „Wäller Lauf-Cup“ zählt. Schon auf der 5-Kilometer-Strecke drückten die Schnellsten mächtig aufs Tempo. Dabei waren die Besten nicht unbedingt die Größten. Bei den „Frauen“ gewann Lena Ackermann, eines der vielen Talente der RSG Montabaur. Gerade mal 13 Jahre alt, ließ die Schülerin aus Niederelbert in 21:49 Minuten der erwachsenen Konkurrenz keine Chance. „Ich mache Triathlon“, verriet sie im Ziel-Interview ihr Erfolgsgeheimnis. Später ergänzte Lena Ackermann: „Seit 2007 bin ich schon dabei, das ist hartes Training.“ Ihre Eltern wird's freuen: Sie müssen – das ist die Besonderheit des Wasserlaufs – ein Jahr keine Wasserrechnung bezahlen. Über dieses Geschenk freuen darf sich auch Boris Stein, ebenfalls Triathlet im DBL-Team der RSG. 16:10 Minuten benötigte er für die 5 Kilometer auf anspruchsvoller Strecke. „Der Zehner kam für mich heute nicht in Frage, da ich hinterher noch trainieren muss“, sagte der Eitelborner, dessen nächstes Ziel die Mitteldistanz-DM in zwei Wochen ist.

Einen weiteren Grund dafür, warum sein Kumpel die kürzere Strecke ausgewählt hat, verriet Andreas Knopp (DBL-Team RSG Montabaur), der eine Woche nach seinem Sieg beim Staudter Mini-Triathlon in 34:09 Minuten das Wasserlauf-Triple über 10 Kilometer perfekt machte. „Wir haben versucht, nicht beide für dieselbe Distanz zu melden“, sagte Knopp. „So können wir beide umsonst duschen.“ Ein Zustand, an den sich der Eitelborner inzwischen gewöhnt haben dürfte.

Wie es sich anfühlt, von der Rechnungsliste der VG-Werke gestrichen zu werden, weiß auch Myriam Klein (DBL-Team RSG Montabaur). Diesmal war das Risiko, den Sonderpreis nicht zu gewinnen, für sie sogar besonders hoch. „Wenn Myriam das Wasser nicht holt, muss sie nach Hause laufen“, scherzte Torsten Reuter, der sich eine Woche nach seiner Ironman-Premiere in Klagenfurt (Gesamtplatz 246 in 10:35:22 Stunden) mit den 5 Kilometern begnügte. Und die Liebste enttäuschte ihn nicht. Zwar musste Myriam Klein aus Oberelbert der Dörnbergerin Julia Fischer (LG Lahn-Aar-Esterau, 39:23) den Vortritt lassen, doch als Zweite (39:52) war sie immer noch die schnellste Frau aus der VG Montabaur. „Ich kenne Julia von anderen Wettkämpfen, daher wusste ich, dass uns das Wasser sicher ist.“ Und sie ergänzte: „So, wie wir jetzt aussehen, können wir das auch gut gebrauchen.“ Denn der Regen, der am Morgen noch dazu getaugt hätte, den Schlamm von der Haut zu waschen, war längst gewichen und hatte der Sonne Platz gemacht.

Von unserem Redakteur Marco Rosbach