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Vulkan-Ladies brennen auf die Premiere

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Die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern gehen in die Saison mit (hinten von links) Mannschaftsbetreuer Markus Lecke, Andrea Willimann, Marina Kils, Kim Pappert, Elisabeth Herbst, Patrycja Mikszto, Yevheniya Knoroz, Simone Salz, Eva Frank, Eva Lennartz, Trainerin Ildikó Barna und (vorn von links) Maja Klingenberg, Lisa Schenk, Nadja Zimmermann, Matilda Atanasoska, Paraskevi Kazaki, Svenja Huber, Co-Trainer Michael Nutzenberger.
Foto: Andreas Walz
Die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern gehen in die Saison mit (hinten von links) Mannschaftsbetreuer Markus Lecke, Andrea Willimann, Marina Kils, Kim Pappert, Elisabeth Herbst, Patrycja Mikszto, Yevheniya Knoroz, Simone Salz, Eva Frank, Eva Lennartz, Trainerin Ildikó Barna und (vorn von links) Maja Klingenberg, Lisa Schenk, Nadja Zimmermann, Matilda Atanasoska, Paraskevi Kazaki, Svenja Huber, Co-Trainer Michael Nutzenberger.
Foto: Andreas Walz

Im Kader von Trainerin Ildikó Barna stehen drei Spielerinnen mit Erstliga-Erfahrung. Ex-Nationalspielerin Svenja Huber spielte mit DJK/MJC Trier im Oberhaus, die schweizerische Nationalspielerin Andrea Willimann schnupperte mit der HSG Bad Wildungen Erstligaluft. Simone Salz durfte mit dem TuS Weibern von 2003 bis 2005 in der Eliteklasse antreten.

Salz wurde mit Weibern zweimal Zehnte in der Liga, wobei Platz zehn 2005 gleichbedeutend mit dem Abstieg war. In dieser Saison ist der zehnte Platz das Saisonziel der Vulkan-Ladies, denn in der Zwölfer-Liga ist das der erste Nicht-Abstiegsrang. Gespielt wird in der Frauen-Bundesliga letztmalig im umstrittenen Play-off-Modus. Die zwölf Vereine treten erst in Hin- und Rückspiel gegeneinander an. Es folgt die K.o.-Runde, in der die besten acht Klubs beginnend mit dem Viertelfinale den Titel ausspielen. Die beiden Letztplatzierten steigen direkt ab.

"Wenn wir zwei Mannschaften hinter uns lassen können, haben wir alles richtig gemacht", sagt Trainerin Barna. Ihr Rezept: "Wir müssen unbekümmert an die Aufgabe gehen und den Respekt vor den Großen ganz schnell ablegen. Wichtig wird dabei unsere Defensivleistung sein. Stehen wir hinten gut und erhalten Rückhalt durch unsere Torhüterinnen, gibt das im Angriff Sicherheit. Wir müssen uns auf mehr Athletik, mehr Abgezocktheit und höheres Tempo unserer Gegner einstellen." Die zweimalige Olympiateilnehmerin aus Ungarn setzt im Unternehmen Klassenverbleib auch auf Hilfe von außen: "Wahnsinnig wichtig ist, dass uns Koblenz und Umgebung in den Heimspielen unterstützen. Mit einer tollen Heimkulisse können wir sicher mehr bewegen." Zunächst aber muss Koblenz/Weibern erst einmal am heutigen Samstag in Oldenburg bestehen. "Bei einem etablierten Bundesligisten, bei dem wir – wie fast immer in dieser Saison – Außenseiter sind," so Barna. "Oldenburg ist spielstark, wir dürfen nicht in deren temporeiches Gegenstoßspiel laufen. Aber im Rückraum sind sie ähnlich wie wir eher spielerisch gut und haben keine Brechertypen. Das kann uns helfen". Ob es zu einer Überraschung reicht, kann Barna nicht versprechen: "Am Anfang wird sicher Nervosität bei uns mitspielen. Legen wir die schnell ab, dann ist zumindest ein gutes Resultat drin." Barna muss in den nächsten Monaten auf Lisa Schenk verzichten, die 21-Jährige erlitt in der Vorbereitung einen Kreuzbandriss. Mit Blick auf den nicht gerade üppigen Kader sagt die Trainerin: "Jetzt darf nichts mehr passieren."

Die Gefühlswelt der Vulkan-Ladies beschreibt Svenja Huber: "30 Spiele haben wir absolviert, um uns am Ende unseren großen Traum zu erfüllen. Was das für Gefühle waren, die uns nach dem letzten Spiel in Altlandsberg überkommen haben, ist nicht in Worte zu fassen. Nun also starten wir gemeinsam in das Abenteuer Bundesliga. Es kehrt endlich Alltag ein."

Und der Alltag hat es in sich: Während Spitzenmannschaften wie der Thüringer HC, der HC Leipzig oder auch der Buxtehuder HC unter Profibedingungen arbeiten, müssen die Vulkan-Ladies beim täglichen Training mit der Doppelbelastung zurechtkommen. Huber: "Neben Studium oder Beruf ist diese Belastung keine leichte Aufgabe. Aber es ist gleichzeitig auch ein Riesengeschenk, dass wir alle die Chance bekommen."

Der Kader: Tor: Elisabeth Herbst (56 Länderspiele für Österreich/27 Jahre), Patrycja Mikszto (78 Länderspiele für Polen/29 Jahre).

Feld: Andrea Willimann (55 Länderspiele für die Schweiz/28 Jahre), Marina Kils (23 Jahre), Kim Pappert (20 Jahre), Yevheniya Knoroz (Ukraine/26 Jahre), Simone Salz (31 Jahre), Eva Frank (26 Jahre), Eva Lennartz (25 Jahre), Maja Klingenberg (22 Jahre), Lisa Schenk (16 Junioren-Länderspiele für Deutschland/21 Jahre), Nadja Zimmermann (8 Juniorenländerspiele für Deutschland/22 Jahre), Matilda Atanasoska (5 Länderspiele für Mazedonien/27 Jahre), Paraskevi Kazaki Griechenland/26 Jahre), Svenja Huber (2 Länderspiele für Deutschland/26 Jahre).

Von unserem Mitarbeiter

Harry Traubenkraut

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