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    TV Mülheim knackt harte Nuss TV Bad Ems

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    Sowohl Mülheims Coach Hilmar Bjarnason als auch sein Amtskollege auf der Bank der Kurstädter, Andreas Klute, konnten ein positives Fazit aus dem Derby ziehen. Bjarnason deshalb, weil er mit seiner Mannschaft erneut zwei Punkte einstrich und damit weiterhin ungeschlagen durch die Liga marschiert. Und für den TV Bad Ems war es schon Befriedigung genug, den Spitzenreiter "wie angekündigt etwas geärgert zu haben", wie sich Klute ausdrückte.

    Satte 45 Minuten gelang den Gästen dieses Vorhaben. Bis dahin lagen die Bad Emser fast durchgängig in Front, in Halbzeit eins mehrfach mit drei Toren. Vor allem die Defensivabteilung stellte den Gastgeber immer wieder vor neue Herausforderungen. Mal war es das offensive 4:2-Deckungssystem, dann der glänzend aufgelegte Markus Rollinger im Tor der Gäste, das den Mülheimern ordentlich zu schaffen machte. Keeper Rollinger parierte unter anderem vier Siebenmeter.

    Auch die Zuteilung in der Mülheimer Defensive war nicht perfekt, was der Bad Emser Rückraum mit Uwe Hens und Alexander Ulges zu nutzen wusste. "Bei Bad Ems ist alles auf die beiden abgestimmt. Die haben uns ganz schöne Probleme gemacht", sagte Bjarnason. Doch obwohl beide zusammen auf zwölf Treffer kamen, wurden sie durch einen einzigen Mülheimer Spieler noch in den Schatten gestellt. Linksaußen Christian Räder netzte insgesamt 14 Mal ein und avancierte eindeutig zum Matchwinner. Bjarnason: "Es zeigt, wie wichtig es ist, in so einer jungen Mannschaft einen erfahrenen Spieler wie Christian zu haben, der in den wichtigen Phasen Verantwortung übernimmt. Das hat er heute hervorragend gemacht."

    Von ihm angesteckt fanden auch seine Mitspieler spät, aber noch rechtzeitig die Bindung zum Spiel und drehten den Spieß in der Schlussviertelstunde um. Benjamin Pammer konnte mit seinem dritten Tor in der 50. Minute letztmalig einen Gleichstand herstellen (24:24), danach machte sich der Kräfteverschleiß der Gäste bemerkbar. "So eine Abwehr, wie wir sie heute gespielt haben, kostet unwahrscheinlich viel Kraft, weil die Jungs ständig in Bewegung sein müssen. Mit so einem kleinen Kader macht sich allmählich bemerkbar, dass man ab einem bestimmten Punkt nicht mehr nachlegen kann", sagte Klute.

    So ließ die Treffsicherheit der Gäste zum Ende hin deutlich nach, und selbst dem bis dahin sicheren Siebenmeterschützen Michael Kreuzer versagten im sechsten Anlauf die Nerven. Dennoch zollte Klute Respekt seiner Mannschaft, die sich trotz der kurzfristigen Absage von Rückraumspieler Udo Helbach und den fehlenden Alternativen auf der Kreisläuferposition achtbar aus der Affaire zog: "Die kämpferische Einstellung hat gestimmt, und dann kann man sich als Trainer eigentlich nicht beschweren."

    Die Meisterfeier des TV 05 Mülheim muss indes verschoben werden. Denn die HSG Biewer/Pfalzel verloren beim Tabellenzweiten TuS Weibern 24:31. Robert Eifler

    Mülheim: Pieper, Flöck, Nauroth, Bous, Lohner, Kulaszewicz (1), Räder (14/1), Mohrs, Bjarkason (2), Keip (4), Brandscheidt (3), Israel (5), Schmitz.

    Bad Ems: Rollinger, Sorger, Ulges (6), Zöller (2), Dübbers, Wallroth, Kreuzer (5/5), Hens (6), Enke (4), Braun, Pammer (3).

    Spielfilm: 0:1 (2.), 1:3 (6.), 4:3 (9.), 4:7 (15.), 6:9 (19.), 9:12 (24.), 13:13 (30.), 14:16 (35.), 18:20 (41.), 23:21 (48.), 24:24 (50.), 27:24 (55.), 29:26 (60.).

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