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TuS Holzheim verschenkt leichtfertig zwei wichtige Punkte

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Jedenfalls hat der TuS Holzheim in der Hanauer Kante vor 250 Zuschauern zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Ligaverbleib im hessischen Handball-Oberhaus liegen lassen und steht wie schon vor der Partie auf einem Abstiegsplatz. Bitter: Es war bereits die zweite vermeidbare Niederlage gegen Bruchköbel in der laufenden Runde, auch in eigener Halle hatte der TuS beide Punkte hergegeben.

In einem keinesfalls hochklassigen Handballspiel, in dem auch die für die zwischen Holzheim und Bruchköbel übliche Portion Pfeffer diesmal weitestgehend fehlte, war die Mannschaft von Trainer Heiko Ohl nicht in der Lage, an die starken Auftritte der vergangenen Wochen anzuknüpfen. Mit einer ähnlichen Leistung wie zum Beispiel gegen Spitzenteam HSG Nieder-Roden vor Wochenfrist hätte man die Gelbhemden mit Sicherheit in die Schranken verwiesen.

Stattdessen passten sich die Gäste von der Ardeck diesmal dem durchschnittlichen Niveau des Gegners an, der alles andere als unbesiegbar war.

Dass der erste Treffer auf das Konto der Holzheimer ging, hatte allenfalls statistischen Wert. Denn nachdem Lukas Hartmann die Bruchköbeler mit 3:2 in Front gebracht hatte, lief die Ohl-Sieben lange Zeit einem knappen Rückstand hinterher. Wenn der Motor dann ins Laufen kam, hatte er immer wieder Aussetzer, sodass mehr als das zwischenzeitliche 11:12 durch Christoph Stahl nicht möglich war. Die Konsequenz: Die Hausherren drehten vor dem Seitenwechsel den Spieß wieder um und gingen mit einem 18:14 in die Kabinen.

Bis zur 45. Minute war der Unterschied auf fünf Tore angewachsen (26:21) – und die Chancen der Ballwerfer von der Aar waren merklich gesunken. Es sprach zwar für die Mannschaft, dass sie mit einem Fünf-Tore-Lauf auf 26:26 ausgleichen konnte, aber der verflixte Führungstreffer wollte partout nicht gelingen. So kam es, wie kommen musste: Die von den TuS-Spielern vorne liegen gelassenen Gelegenheiten bestrafte die Mannschaft des krankheitsbedingt zu Hause weilenden Kazimir Balentovic eiskalt, setzte sich in der Folge wieder knapp ab und behielt die Punkte am Ende gar nicht mal unverdient in der heimischen Dreispitzhalle.

Für Holzheim war es ein Spiel der ausgelassenen Möglichkeiten. Gleich viermal verpassten die Gäste allein in der Schlussviertelstunde die Gelegenheit, in Front zu gehen beziehungsweise auszugleichen. Noch viel häufiger ließ das Team von Trainer Heiko Ohl jedoch die Chance aus, die kaum Oberliga-taugliche Außen-Deckung der Bruchköbeler zu überlisten. Es wäre so einfach gewesen, die Punkte 17 und 18 einzusammeln.

Bruchköbel: Eul, Tefarikis – Hoffmann (1), Wolff (1), Nath (5), Herrmann (1), Vuko (3), Hartmann (3), Guardabasso (5), Henrich (4), Richter, Schäfer (4), Ehmer (6).

Holzheim: Holzheim: Müller, Klawikowski – Kolhagen (2), Weber, Dittmar (6), Ohl (1), Stahl (3), Herold (4), Kah (5), Bittkau, Avemann (7/4), Jung (2), Baum.

Schiedsrichter: Thomas Herbst/ Uwe Scheuch (SV Crumstadt).

Zuschauer: 250.

Zeitstrafen: 5:5.

Siebenmeter: 0:5/4.

Spielfilm: 0:1, 3:2, 9:9, 11:12, 14:12, 18:14 – 23:18, 23:21, 26:21, 26:26, 28:26, 30:29, 33:30.

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