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TuS gewinnt nervenstark

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Der Sieg bringt Weibern nun auf 19:11 Punkte, womit der Vorsprung auf den Tabellenachten SV Allensbach (10:18) nun neun Zähler beträgt. Bei nur noch fünf Partien für Weibern kann sich der TuS nun mit einem Sieg gegen Allensbach am nächsten Samstag bereits vorzeitig Rang sieben und damit die Direktqualifikation für die neue 2. Bundesliga sichern.

Bei einigen TuS-Spielerinnen erwachen nun sogar erste sanfte Träume von der Aufstiegsrunde mit den besten vier Ligateams. In der Neuplanitzer Sporthalle erwiesen sich die Gäste jedenfalls zumindest in nervlicher Hinsicht als erstklassig. Sie hielten in einer über 60 Minuten spannenden und hart umkämpften Partie dem Druck der Gastgeberinnen stand. Druck, der sich allerdings zunächst in einer Menge technischer Fehler auf beiden Seiten bemerkbar machte.

"Beiden Mannschaften war anzumerken, dass es allmählich in die entscheidende Saisonphase geht. Es war sicher kein gutklassiges, aber ein spannendes Spiel", meinte Reuland.

Seine Mannschaft bekam zunächst den Zwickauer Neuzugang Alexandra Uhlig nicht in den Griff. Die ehemalige Nationalspielerin verstand es immer wieder, Strafzeiten und Siebenmeter zu provozieren oder ihre Nebenspielerinnen zu bedienen. Ihrer Gegenspielerin Lisa Schenk drohte nach zwei Zeitstrafen in Durchgang eins bereits frühzeitig die Disqualifikation. Reuland reagierte, indem er Uhlig nun von Annick Bosshart als vorgezogener Positionsverteidigerin beschatten ließ.

Eine taktische Maßnahme, gegen die sich der BSV nur wenig einfallen ließ. Dennoch konnte sich keine der beiden Mannschaften in der Folge absetzen. Gestützt auf eine nun stabile Defensive erwiesen sich die Gäste letztlich aber als geschlossenere Einheit. Aus der wollte Reuland dennoch Inga Etheber hervorheben: "Inga hat viele Lücken am gegnerischen Kreis gerissen und war immer anspielbar."

Angesichts des ausgeglichenen Spielverlaufs räumte er aber auch ein: "Wir hatten letztlich ein glückliches Händchen, indem wir nach der späten Auszeit im letzten Angriff den richtigen Abschluss durch Eva Frank gefunden haben."

44 Sekunden vor Spielende zog Reuland zum idealen Zeitpunkt die grüne Karte und ordnete an, dass seine Mannschaft Frank auf Außen freispielen sollte. Und Frank verwandelte dann vom rechten Flügel auch nervenstark zum entscheidenden 26:25. htr

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