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TuS Bannberscheid will oben mitmischen

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Das Frauen-Rheinlandligateam des TuS Bannberscheid, hinten von links: Betreuer Christian Schmidt, Eva Eichmann, Melanie Gerlach, Carolin Mäncher, Julia Elsen und Trainer Achim Schenk; vorne von links: Elena Haberstock, Judy Klima, Sylvia Sonntag, Vanessa Sonntag und Ilka Reichmann. Auf dem Foto fehlen Melanie Knapp, Torwarttrainer Hansi Benner, Betreuerin Alina Hohl und Marie Kohns.
Das Frauen-Rheinlandligateam des TuS Bannberscheid, hinten von links: Betreuer Christian Schmidt, Eva Eichmann, Melanie Gerlach, Carolin Mäncher, Julia Elsen und Trainer Achim Schenk; vorne von links: Elena Haberstock, Judy Klima, Sylvia Sonntag, Vanessa Sonntag und Ilka Reichmann. Auf dem Foto fehlen Melanie Knapp, Torwarttrainer Hansi Benner, Betreuerin Alina Hohl und Marie Kohns.
Foto: honorarfrei

Die Männer gehen um 17 Uhr mit der Partie gegen den TVfL Sinzig/Remagen in ihre zweite Verbandsliga-Saison nach dem Abstieg aus der Rheinlandliga. "Der Wiederaufstieg ist das Ziel", sagt Herbert Mäncher, der den Vereinsvorsitz inzwischen an Judy Klima abgegeben hat, "er muss nicht in diesem Jahr sein, wird aber angepeilt." Die Chancen stehen nicht schlecht, denn die in der vergangenen Saison übermächtigen Bendorfer haben den Sprung in die Rheinlandliga gepackt und stehen den ambitionierten Verbandsligisten somit nicht mehr im Weg.

Harte Bannberscheider Konkurrenten dürften laut Trainer Christian Mäncher, der "eine ausgeglichene Liga mit einem spannenden Titelkampf" erwartet, der TuS Horchheim, zuletzt harter Konkurrent im Kampf um Platz zwei, und der Rheinlandliga-Absteiger TV Welling mit Spielertrainer Kai Schäfer sein. Auch die Mannschaften aus Bassenheim und Mendig hat er auf der Rechnung, den Vizemeister Moselweiß II schätzt er nicht mehr so stark ein, da die Reserve Spieler an die erste Mannschaft abgeben musste.

Die Bannberscheider haben keine Abgänge zu verzeichnen. Der Kader von Trainer Christian Mäncher wird durch die jungen Rückkehrer Michael Schmitz (TV Mülheim) und Jannik Scheid aus Leuterod (A-Jugend Urmitz) vergrößert, zudem hat Mäncher in der Vorbereitung auch Spieler aus der eigenen Landesliga-Mannschaft integriert. So wurden dabei unter anderem der "Kreissparkassen-Cup" in Westerburg und zwei Testspiele gegen die HSG Westerwald gewonnen. Mäncher steht fast die komplette Bannberscheider A-Jugend-Mannschaft von vor zwei Jahren zur Verfügung, Pascal Schardt (27 Jahre) und Mathias Baldus (25) sind da schon die Senioren und Leitwölfe in einem Team mit Perspektiven.

Mit dem neuen Trainer Achim Schenk aus Limburg-Linter startet das Frauenteam des TuS Bannberscheid am Sonntag um 15 Uhr mit einem Heimspiel gegen die SG Gösenroth/Laufersweiler in die Rheinlandliga-Saison. Schenk hat beim Vizemeister der vorigen Saison die Nachfolge von Daniela Lehmler angetreten, die aus beruflichen und privaten Gründen ihr Amt zur Verfügung gestellt hatte. Und Schenk kommt bei den Frauen gut an, als "menschlich und fachlich top" bezeichnet Judy Klima den Familienvater.

Im Gegensatz zu den Männern ist der Kader bei den TuS-Frauen jedoch kleiner geworden. Zwar hat Schenk die Rückraumspielerin Julia Elsen vom TuS Holzheim quasi "mitgebracht", doch haben Tina Seiler, Jenny Klima und Torfrau Ella Janotte aus privaten oder gesundheitlichen Gründen aufgehört, ihre Spielerpässe bleiben aber in Bannberscheid. Katrin Hoffmann absolviert ein Auslandssemester, Andrea Lichtschuk geht für ein halbes Jahr als Au-Pair nach Australien.

"Klar, der Kader ist dezimiert, es fehlen ein wenig die Alternativen", weiß Schenk. Dies gilt besonders für die Torhüterposition, wo es bei einem eventuellen Ausfall von Sylvia Sonntag eng würde. "Die Vorbereitung lief ein wenig schleppend, da weitere Spielerinnen bedingt durch Urlaube und Praktika zeitweise fehlten."

Dennoch wurden bei einem Turnier in Limburg-Eschhofen zwei von drei Spielen gewonnen, auch Idstein wurde knapp besiegt. Niederlagen gab es gegen den Oberligisten aus Ollheim und zuletzt im Rheinland-Pokalspiel gegen die klassenhöheren Bassenheimerinnen (wir berichteten).

"Trotz allem wollen wir auch in der nun beginnenden Saison wieder oben mitspielen", sagt Judy Klima. Allerdings ist die Konkurrenz stärker geworden. Neben dem Vorjahresmeister TV Engers, der auf den Aufstieg verzichtete, dürften die Trierer Reserve und die HSG Irmenach-Kleinich/Horbruch hoch einzuschätzen sein. Weibern II als Absteiger und Gösenroth/ Laufersweiler als Aufsteiger sind neu in der Rheinlandliga, aus der der HSV Rhein-Nette seine Mannschaft zurückgezogen hat.

Von unserem Redakteur Christoph Gerhards

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