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TSVgg-Frauen feiern Krimisieg: Wichtigster Punkt der Saison sitzt

Frauen-Regionalliga – Die Volleyballerinnen des VC Neuwied hatten ihr Regionalliga-Heimspiel gegen die vor dem Spiel punktgleiche TSVgg Stadecken-Elsheim zum bedeutendsten Match der Saison hochstilisiert. Diesen Sieg schnappten sich die Rheinhessinnen:

Frauen-Regionalliga – Die Volleyballerinnen des VC Neuwied hatten ihr Regionalliga-Heimspiel gegen die vor dem Spiel punktgleiche TSVgg Stadecken-Elsheim zum bedeutendsten Match der Saison hochstilisiert. Diesen Sieg schnappten sich die Rheinhessinnen:

Die TSVgg-Frauen drehten in einer hochdramatischen Auseinandersetzung wie im Hinspiel trotz eines 0:2-Satzrückstandes das Match noch zum 3:2 (21:25; 23:25; 25:18; 25:20; 15:13).

Die Stadecker führten im Tiebreak des fünften Satzes 14:9, doch ein ums andere Mal verhinderte die Neuwieder Abwehr den letzten Punkt und "kratzte" vier Stadecker Matchbälle vom Boden weg. TSVgg-Coach Werner Ostendorf sah sich bei 14:13 massiv unter Druck zum taktischen Handeln gezwungen und wechselte Caroline Bode für die gute Zuspielerin Jule Naumann ein. Der Annahmeriegel brachte den Ball sicher auf die neue Stellerin, die ihren ersten Ball hoch und sicher auf die Position vier pritschte.

Von dort versenkte Lea Ostendorf den finalen Angriffsball dynamisch in der gegnerischen Hälfte. Dieser Punkt war im wahrsten Sinne des Wortes "ein Befreiungsschlag". Denn, so Ostendorf: "Jetzt haben wir es selbst in der Hand, mit einem weiteren Sieg in den letzten beiden Spielen können wir die Nerven strapazierende Abstiegsrelegation vermeiden".

Offener Schlagabtausch vor 100 Zuschauern

Das Drehbuch des Spiels wies viele Wendungen auf. Im ersten Satz lagen die Gäste aufgrund überragender gegnerischer Angaben und katastrophaler eigener Annahmen 5:14 zurück. Danach fanden sie ihr Spiel, der Satz ging dennoch 21:25 verloren. Von da an entwickelte sich vor den über 100 Zuschauern ein offener Schlagabtausch; bei eigener 22:21-Führung und den Satzausgleich vor Augen exerzierten die Stadecker ausgerechnet in der Satz entscheidenden Phase "Angsthasenvolleyball" und verloren 23:25.

Doch als nichts mehr zu verlieren war spielte das Ostendorf-Team befreit auf: die Annahmeriegel agierten sicher, Jule Naumann und Lea Ostendorf bedienten ihre Angreiferinnen variabel, die dann die Lücken im Block des Gegners und dessen Abwehr fanden, und zu guter Letzt verhinderten gut positionierte Doppelblocks gegnerische Einschläge im eigenen Feld. Die so erzeugte Dominanz gegen einen motiviert agierenden Gegner und sichere Führungen gaben zusätzlich Selbstvertrauen.

So wurde es, wie gesagt, nur noch ein Mal richtig eng, bis der wohl wichtigste Ball in der laufenden Saison saß. Ostendorf lobte am Ende die gesamte Mannschaft in Bezug auf die gezeigte Leistung und die Moral. Besonders hob er Julia Hapke heraus, die über außen das Spiel ihres Lebens machte. let

TSVgg Stadecken-Elsheim: Basting,Bode, Döß, Freisfeld, Graffert, Hapke, Karst, Moers, Naumann, Ostendorf.

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