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TSV: Nur ein Pünktchen aus den drei Spielen 2012

Schott Mainz verliert bei der TSG Kaiserslautern mit 1:2 (1:2).

Einen Angriff aus dem Mittelfeld auf Platz drei wollte der TSV Schott eigentlich starten in den zwölf Spielen der Restsaison 2012. Doch bislang geht es beim ambitionierten Aufsteiger gänzlich in die andere Richtung in der Fußball-Verbandsliga. Nach dem müden 0:0 zum Start zu Hause gegen das noch sieglose Schlusslicht SV Hermersberg folgte ein 2:3 daheim im Rheinhessenderby gegen Hassia Bingen und nun am Samstag eine 1:2 (1:2)-Niederlage beim Vorjahresaufsteiger TSG Kaiserslautern. Ein Punkt also nur aus drei Spielen. Da sieht eher nach dem Zementieren des achten als nach dem Erobern des dritten Platzes aus.

Ausgleich lag in der Luft

So wie gegen die Hassia am Ende das 3:3 lag auch in Kaiserslautern zum Schluss das 2:2 für die Schottler laut Aussage ihres Trainers Berti Balte "in der Luft". Doch die Hoffnung auf einen Punkt ist dann trotz intensivster Bemühungen doch in selbiger zerstoben. "Mükke Serdar hat in der 72. Minute den Ausgleich zum 2:2 auf dem Fuß gehabt", sagte Balte. "Das war unsere große Chance auf die Wende."

Danach hätte seine Mannschaft noch Glück gehabt, nicht beinahe mit 1:3 verloren zu haben. "Die Lauterer haben gut gekontert und hatten in Daniel Haag einen hervorragenden Spielgestalter", sagte Balte, dessen Mannschaft in einem zunächst offenen Spiel gut in Schwung gekommen war. Hendrik Teutsch eröffnete die Partie mit einem Schuss in den Winkel aus 16 Metern (8.). Ein Missverständnis nach einer kurz aufgelegten Ecke führte nur drei Minuten später zum 1:1 durch einen Schuss in den spitzen Winkel von Otar Bobo Sarishvili (11.). Als Marco Senftleben einen Freistoß per Kopf vor die Füße von TSG-Goalgetter Manuel Schohl abwehrte, zögerte dieser nicht lange und brachte seine Mannschaft mit 2:1 in Führung (40.). Dass diese fünf Minuten nach dem Wechsel nicht noch höher ausfiel, war Schott-Keeper Carsten Jost zu verdanken, der einen Elfmeter, den Senftleben verursacht hatte, parierte.

Die Moral hat gestimmt

Nun lagen psychologisch alle Trümpfe bei den Gästen, die nach einem Freistoß von Markus Schmitt noch eine gute Chance durch Serdar und einige Vorstöße und Flanken von Teutsch über die rechte Seite, die allerdings keinen Abnehmer fanden, zu verzeichnen hatten. "Die Moral hat wieder gestimmt", sagte Balte, "das Ergebnis nicht", und trauerte nochmals der guten Ausgleichschance von Torjäger Serdar hinterher. "Wenn das in der 72. Minute anders gelaufen wäre..."

Armin Franz

TSV Schott Mainz: Jost – Günes, Bochenek, Rudolf, Schmitt – Teutsch, Kleber, Senftleben (81. D. Oriana), März (69. Schönle) – Malenica (30. Stuhldreher), Serdar.

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