Archivierter Artikel vom 19.02.2014, 22:21 Uhr
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Grenzau

Tischtennis: Play-offs rücken für Grenzau in weite Ferne – 2:3 gegen Frickenhausen

Am Tag der Missgeschicke, verpassten Chancen und vierten Plätze deutscher Olympioniken in Sotschi hat der TTC Zugbrücke Grenzau in der Tischtennis-Bundesliga sein großes Ziel aus den Augen verloren: einen der vier begehrten Play-off-Plätze. Dem TTC Frickenhausen mussten sich die Westerwälder am Mittwochabend nach großem Kampf mit 2:3 geschlagen geben. Gleich im ersten Spiel zeigte sich, warum die Gäste Kurs Richtung Endrunde halten: Sie haben mit Koki Niwa den derzeit überragenden Spieler der Bundesliga in ihren Reihen. Grenzaus Masaki Yoshida (Foto) versuchte zwar alles, um seinen Coup von den japanischen Meisterschaften, wo er Niwa jüngst schlug, zu wiederholen, er unterlag aber trotz eines furiosen Auftakts knapp in fünf Sätzen (11:2, 5:11, 8:11, 12:10, 7:11). Andrej Gacina konnte nicht an die starke Form, die er vor seiner internationalen Turnierreise gezeigt hat, anknüpfen. Vor allem die Abwehrkünste von Frickenhausens Yang Wang bereiteten dem Spitzenspieler der Brexbachtaler immer wieder Probleme, die er zu selten zu lösen wusste. Eine Niederlage in drei Sätzen war die Folge (8:11, 7:11, 6:11). „Das wird schwer“, sagte Grenzaus Präsident Manfred Gstettner vor der Partie zwischen Lubomir Jancarik und Liang Qiu, um nach dem Satzausgleich des Tschechen zum 1:1 zu relativieren: „Entweder verlieren wir 0:3 – oder es steht gleich 2:2.“ Die schnelle Niederlage wendete Jancarik ab (7:11, 11:9, 11:8, 11:8) und brachte damit Masaki Yoshida wieder an die Platte, von dem Gstettner einen Sieg erwartete. Der TTC-Boss behielt Recht, sein Hoffnungsträger biss sich gegen Wang durch und glich aus (11:5, 15:13, 11:8), sodass es an Andrej Gacina lag, gegen Koki Niwa alles klar zu machen. Der Japaner ließ aber beim 11:8, 14:12, 11:4 nichts anbrennen, baute seine Bilanz auf 17:1 aus und brachte Frickenhausen den Play-offs ein gutes Stück näher. ros

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