Archivierter Artikel vom 15.06.2017, 14:33 Uhr
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Wallmerod

Streit um Terminüberschneidung: Wallmeroder wollen sich nicht kaufen lassen

Von einem „wilden Lauf“ sprechen die Leichtathleten, wenn eine Veranstaltung nicht von Verbandsseite genehmigt ist, die Zeiten nicht für Bestenlisten taugen – und erst einmal der übliche Versicherungsschutz fehlt, den Volksläufe gemeinhin genießen. Ein allzu großes Problem ist das nicht, da auch andere Versicherer gerne ihre Dienste anbieten. Nur sieht der Normalfall eben anders aus. Beim Koblenzer Sparkassen-Marathon, der am Sonntag, 3. September, Premiere feiert, ist das Problem inzwischen gelöst. Der nach internationalen und DLV-Regeln vermessene Lauf ist von der Stadt Koblenz genehmigt und über den Kooperationspartner des Sportbundes Rheinland, die ARAG, versichert. Auch erfolgt eine professionelle Zeitmessung. Für Unmut im Vorfeld ist dennoch gesorgt, was dem Leichtathletik-Verband Rheinland gar nicht passt.

Von Marco Rosbach Lesezeit: 4 Minuten