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Sinzig/Ehlingen scheitert an nervenstarken Mendigern

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Philip Guse (links) und Marcel Hippchen steuerten für Sinzig/Ehlingen einen Doppelerfolg gegen Eintracht Mendig II bei, Hippchen zudem noch zwei Einzelsiege – doch am Ende stand eine 5:9-Niederlage. 
Foto: Vollrath
Philip Guse (links) und Marcel Hippchen steuerten für Sinzig/Ehlingen einen Doppelerfolg gegen Eintracht Mendig II bei, Hippchen zudem noch zwei Einzelsiege – doch am Ende stand eine 5:9-Niederlage.
Foto: Vollrath

Die Reserve aus Mendig präsentierte sich nervenstark, einen Tick abgebrühter und hatte auch das Glück auf ihrer Seite. Und die Mendiger punkteten da, wo nach den Rückrundenbilanzen eigentlich eine Überlegenheit der Gastgeber deutlich werden sollte. "Unsere Doppel und das obere Parkkreuz haben nicht funktioniert. Und dann ist gegen eine so starke Mannschaft wie Mendig kein Sieg drin", bilanzierte Sinzigs Spitzenspieler Jürgen Füllmann.

"Unsere Jungs waren zu nervös. In dieser Konstellation war es für die Mannschaft schließlich das erste richtig dicke Endspiel", analysierte CfT Sinzig-Präsident Thomas Hofeditz.

Guse: "Nervöses Ärmchen"

"Für uns war es alles in allem eine verdiente Meisterschaft", bilanzierte auf der anderen Seite Mendigs Manager Günter Lung. "Mit einem nervösen Ärmchen kann man die Rückhand halt nicht richtig durchziehen", so ein enttäuschter Philip Guse von den Gastgebern.

Er und Jürgen Füllmann hatten in der gesamten Rückrunde erst drei Einzel an der Spitze verloren, gingen aber gegen Christoph Adams und Ewald Koch vollkommen leer aus. Vor allen Dingen die beiden Fünf-Satz-Niederlagen von Guse waren unglücklich. Krampf also statt jener Lockerheit, mit der die SG bisher durch die Rückrunde marschiert war.

Die Unterschiede zwischen beiden Teams bestanden aus Kleinigkeiten. Eine der Schlüsselszenen: Im Spitzeneinzel lag Christoph Adams mit 3:10 im ersten Satz gegen Jürgen Füllmann zurück, doch der Kämpfer drehte den Satz noch zum 13:11 und setzte sich am Ende knapp in fünf Sätzen durch. Damit setzte Adams in der Anfangsphase der Partie ein psychologisch wichtiges Zeichen.

Denn die SG Sinzig/Ehlingen lag schnell mit 1:5 zurück und konnte trotz guter Leistungen diesen Rückstand bis zum 5:9 nicht mehr aufholen. Dabei hatten die Nachwuchsleute aus Sinzig in der Mitte überzeugt. Marcel Hippchen lieferte eine tolle Leistung bei seinen beiden Siegen gegen die Dieter Uenzen und Jonathan Bogolowsky ab, und auch Nils Damke setzte sich gegen Uenzen durch.

Doch das gute 3:1-Übergewicht in der Mitte reichte am Ende nicht. Die Sinziger Gegenpunkte gingen auf das Konto des Doppels Philip Guse/Marcel, Hippchen Marcel Hippchen (2), Nils Damke (1) und Robert Füllmann (1).

Damit ist zwar die Meisterschaft, nicht aber die Chance auf den Aufstieg verspielt. Denn egal wie für die Sinziger das ausstehende Derby beim TTC Karla ausgeht: Sie stehen als Tabellenzweiter fest und damit als Teilnehmer an der Aufstiegsrelegation. "Wir wünschen der talentierten jungen Mannschaft in dieser Relegation viel Glück", meinte Lung nach der spannenden Partie mit einigem Respekt.

Absteiger TTC Kripp lieferte beim Endspurt der Liga in einem kuriosen Spiel noch einmal eine sehr gute Leistung ab. Am Samstag gab es trotz eines 0:3-Rückstandes in den Doppeln einen knappen 9:7-Erfolg gegen die TTG Kottenheim/Bell II. Vor allem Andreas und Christopher Schmickler mit vier Erfolgen am Spitzenpaarkreuz und dem gemeinsam gewonnenen Schlussdoppel glänzten bei der Kripper Aufholjagd. Damit haben haben die Kripper der SG Sinzig/Ehlingen II gute Schützenhilfe geleistet, die nach diesem Ergebnis wohl die Abstiegsrelegation vermeiden kann.

SG Bad Breisig ohne Chance

Keine Chance hatte Absteiger SG Bad Breisig bei der 1:9-Niederlage bei der DJK Ochtendung II. Der Bad Breisiger Ehrenpunkt ging auf das Konto von Michael Janta.

Und mit dem SC Niederzissen verlor auch der dritte Absteiger aus dem Kreisgebiet beim starken TTV Andernach mit 3:9. Jörn Ockenfels gewann beide Spitzeneinzel gegen die sehr starken Andernacher Spitzenleute und war auch mit Dominik Friedrich im Doppel erfolgreich. "Obwohl wir erstmals wieder komplett spielen konnten, war die Luft letztlich raus", befand Dominik Friedrich. Bernd Linnarz

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