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SG Nievern/Fachbach düpiert auch die SG Hundsangen/Obererbach und feiert beim 4:0 den vierten Sieg in Serie

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Nieverns Felix Waldorf nimmt hier den gegnerischen Kasten genau ins Visier. Da kann Hundsangens viel zu weit entfernter Leutrimm Husaj nur hoffen, dass der Ball sein Ziel verfehlt. 
Foto: Tom Neumann
Nieverns Felix Waldorf nimmt hier den gegnerischen Kasten genau ins Visier. Da kann Hundsangens viel zu weit entfernter Leutrimm Husaj nur hoffen, dass der Ball sein Ziel verfehlt.
Foto: Tom Neumann

"Wir haben unsere Chancen nicht genutzt", ärgerte sich Ralf Hannappel. Spielerisch konnte Hundsangen in der ersten halben Stunde und zu Beginn der zweiten Hälfte durchaus überzeugen, doch Nievern verteidigte clever, brachte immer wieder einen Fuß oder ein Bein zwischen die Angriffsbemühungen der Westerwälder und das eigene Tor.

Die Gastgeber hingegen agierten nach vorne gnadenlos effektiv: Beim ersten Treffer von Sturmspitze Matthias Hoffmann hatte sich Verteidiger Eugen Reiner kurz zuvor gezerrt und konnte so nicht mehr richtig verteidigen (25.), das zweite Tor von Hoffmann fiel aus Gästesicht nach einer klaren Abseitsposition (39.). "Ich weiß nicht, ob der Schiedsrichter die Regel überhaupt nicht kennt", ärgerte sich Hannappel über den Unparteiischen Alexander Elbert. "Der Schiedsrichter hat viel dazu beigetragen, dass wir das Spiel verloren haben. Er hat überhaupt keine Abseitsregel angewandt."

Hannappel spielt damit auf die Vorentscheidung der Partie an: Als Florian Panny einen Konter erfolgreich zum 3:0 abschloss (77.), hatte der eingewechselte Max Ortseifen kurz zuvor im Abseits gestanden und auch ins Spiel eingegriffen. Ortseifen hatte nach 61 Minuten den verletzten Doppel-Torschützen Hoffmann ersetzen müssen und war zu diesem Zeitpunkt bereits der dritte Nachwuchsmann im Team der Gastgeber – neben Darius Werner und Lars Baulig. "Die A-Jugendlichen haben sich wirklich toll in die Mannschaft eingefügt", lobte Nieverns Trainer Murat Saricicek.

Dessen Team ließ weitere klare Konterchancen ungenutzt, profitierte dabei jedoch auch von weiteren Fehlentscheidungen: Als Ortseifen alleine auf Hundsangens Keeper Tobias Kesseler zulief, hatte Tobias Zaun zuvor im Mittelfeld den Ball klar mit der Hand gespielt. Der Pfiff zum Foulelfmeter in der Schlussminute war hingegen berechtigt: Timo Hoffmeyer war im Strafraum gefoult worden, verwandelte den Strafstoß sicher zum 4:0 (90.+1).

"Der Gegner war gut und hat uns ziemlich gefordert", sagte Saricicek. "Wir mussten mit viel Leidenschaft und Biss spielen, haben kaum Chancen zugelassen. Die Mannschaft strotzt derzeit nur so vor Selbstbewusstsein." Anders hingegen die Stimmungslage bei den Gästen, die neben Eugen Reiner am kommenden Mittwoch in Bad Ems wohl auch Daniel Hannappel mit einer muskulären Verletzung ersetzen müssen. "Jetzt spielen wir bestimmt in Bad Ems", sagte Ralf Hannappel. "Zweimal haben sie das Spiel verlegt, weil sie Personalknappheit hatten. Jetzt findet es statt – da kann passieren, was will."

Nievern/Fachbach: Gellweiler – Hoffmeyer – Werner, C. Hoffmann (82. Walldorf) – M. Schupp, Zaun – Baulig, Waldorf (88. Mayer), Panny, F. Schupp – M. Hoffmann (61. Ortseifen).

Hundsangen/Obererbach: Kesseler – Loch (75. Herzmann), Husaj, Bartsch (61. Melbaum), Reiner (25. Eichmann) – Reusch, D. Hannappel – Sprenger, Steinebach – J. Hannappel, Fein.

Schiedsrichter: Alexander Elbert (Holzhausen).

Zuschauer: 70.

Tore: 1:0 2:0 beide Matthias Hoffmann (25., 39.), 3:0 Florian Panny (77.), 4:0 Timo Hoffmeyer (90.+1 Foulelfmeter).

Vorkommnis: Gelb-Rote Karte gegen Simon Fein (84., SG Hundsangen) wegen Foul- und Handspiels.

Von unserem Mitarbeiter

Tom Neumann

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