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SG 06 verschläft bei Elversberg II den Start

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In der Anfangsviertelstunde hatte es auf beiden Seiten keine Torchancen gegeben, ehe die SV Elversberg II im Anschluss an einen Eckball von der rechten Seite mit 1:0 in Führung ging: Nicolas Portz hatte den Ball an den ersten Pfosten geschlagen, wo Patrick Seidel aus sieben Metern per Kopf erfolgreich war. Nur sieben Minuten später hieß es bereits 2:0, als der Ball über die Stationen Mefail Kadrija und Portz zu Tim Schäfer kam. Der Elversberger Mittelfeldspieler stand in dieser Situation völlig frei und hatte keine Mühe, aus zehn Metern den Vorsprung auszubauen. "Beim 1:0 hatten wir nur zugeschaut, wie der Elversberger Spieler in den Ball hineinläuft. Und vor dem 2:0 hatten wir gleich zwei Möglichkeiten, per Pressschlag in Ballbesitz zu gelangen", beschrieb Borr die beiden entscheidenden Situationen.

In der 35. Minute hätte es dann fast sogar 3:0 gestanden, als der Elversberger Kapitän Rouven Weber nach einem Portz-Freistoß aus halbrechter Position frei stand, aber per Kopf an SG-Schlussmann Philipp Klappert scheiterte. Wenig später lief auf der anderen Seite Daniel Hammel nach einem Zuspiel von Sven Baldus alleine auf das Elversberger Tor zu, doch Keeper Tobias Rott konnte klären (36.). Hammel war es auch, dessen Schuss nach einer sehenswerten Kombination über Sebastian Zimmermann und Sven Baldus in höchster Not von Weber abgeblockt wurde (40.). "In der ersten Situation muss einfach der Anschlusstreffer fallen. Dann wären wir noch einmal richtig im Spiel gewesen", ärgerte sich Borr, dessen Spieler vor der Pause noch einmal die Luft anhalten mussten. So erkämpfte sich Marc Scherschel an der linken Eckfahne gegen Alexander Baldus den Ball und flankte in die Mitte. Dort kam Schäfer einen Schritt zu spät (43.).

Nach dem Seitenwechsel kam die SG zu mehr Spielanteilen, agierte jedoch in der Offensive ohne Durchschlagskraft. So dauerte es bis zur 85. Minute, ehe Sascha Mockenhaupt fast noch einmal für Spannung gesorgt hätte. Sein 25-Meter-Flachschuss aus halbrechter Position klatschte an den linken Pfosten. Zuvor hatten die Elversberger Scherschel (51., 61.), Schäfer (70.) und Portz (82.) das mögliche 3:0 verpasst.

"Bei uns hat heute 90 Minuten lang die Einstellung gestimmt. Wir haben immer einen Fuß dazwischen bekommen, wenn es brenzlig wurde. Unser Sieg ist mehr als verdient und hätte sogar noch höher ausfallen können", erklärte SVE-Trainer Peter Eiden zufrieden. Dagegen mahnte sein Gegenüber Borr zur Vorsicht: "Hoffentlich ist spätestens jetzt jedem bewusst, dass es für uns in dieser Saison nur um den Klassenverbleib geht. Wir haben einen dermaßen kleinen Kader, dass ich heute gar nicht mehr auswechseln konnte, da nur noch Abwehrspieler auf der Bank saßen."

Von unserem Mitarbeiter Stefan Holzhauser

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