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Kreis MYK/Koblenz

Sex-Prozess: 52-Jähriger verurteilt, weil er seine Stieftochter missbrauchte

Urteil im Sex-Prozess: Der Vater der Zwillinge, die der „Mayener Kinderschänder“ monatelang missbraucht hat, ist selbst ein Kinderschänder.

Sex-Prozess: 52-Jähriger verurteilt, weil er seine Stieftochter missbrauchte

Das Landgericht Koblenz hat den 52-Jährigen, der im Kreis Cochem-Zell wohnt, wegen versuchten schweren sexuellen Missbrauchs zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten verurteilt. Der Staatsanwalt hatte zweieinhalb Jahre Haft gefordert. Der Verteidiger des Mannes plädierte auf Freispruch.

Nach Überzeugung des Gerichts hat der 52-Jährige im Jahr 1999 versucht, seine Stieftochter in einem kleinen Ort im Kreis Mayen-Koblenz sexuell zu missbrauchen. Das Mädchen war damals acht Jahre alt. Laut dem Gericht lief der Übergriff so ab: Als das Mädchen im Kinderzimmer Wäsche zusammenlegte, kam der Stiefvater zur Tür herein und forderte es auf, sich auszuziehen. Als der Mann versuchte, mit der Achtjährigen den Beischlaf zu vollziehen, kam zufällig sein Stiefsohn zur Tür herein. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Die Zwillingssöhne des Verurteilten hatte der „Mayener Kinderschänder“ Christoph G. monatelang schwer missbraucht. Das Landgericht Trier hat Christoph G. wegen dieser und anderer Sexualdelikte im April zu zehneinhalb Jahren Haft und anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. (haw)

Was die heute 19-jährige Stieftochter zu dem Urteil sagte, lesen Sie am Freitag in der Mayener Rhein-Zeitung.

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