40.000
Aus unserem Archiv
Mainz

Schweiz: Safran-Risotto aus dem Tessin

32 Nationen spielen bei der Fußballweltmeisterschaft mit. Dass diese sich nicht nur geografisch, sondern auch kulturell und kulinarisch unterscheiden, steht außer Frage. Diesmal bei unserer "Kulinarischen WM": die Schweiz.

Im Theater-Bistro genießt Stefan Graf so manche Mittagspause.
Im Theater-Bistro genießt Stefan Graf so manche Mittagspause.
Foto: Daniela Fingerhuth

Mainz – 32 Nationen spielen bei der Fußballweltmeisterschaft mit. Dass diese sich nicht nur geografisch, sondern auch kulturell und kulinarisch unterscheiden, steht außer Frage. Diesmal bei unserer "Kulinarischen WM": die Schweiz.

Was würde man in den verschiedenen Teilnehmerländern mit Freunden oder Familie beim gemeinsamen Fußballschauen essen? Dem geht die Mainzer Rhein-Zeitung in den nächsten Wochen auf den Grund und stellt Gerichte aus WM-Ländern vor, die Sie nachkochen können.

"Ich werde mir unser letztes Vorrundenspiel auf jeden Fall im Freien ansehen", erzählt der aus der Schweiz stammende Schauspieler Stefan Graf gut gelaunt. Wo genau, weiß er noch nicht, vielleicht in einer Kneipe oder gemeinsam mit einigen Landsleuten aus dem Ensemble. Graf hofft natürlich auf einen Sieg der Schweizer Nationalmannschaft. "Unser Team tut sich oft schwerer gegen kleinere Mannschaften wie Honduras, da es dem Druck ausgesetzt ist, gewinnen zu müssen." Und in diesem Falle braucht das Team von Ottmar Hitzfeld in der Tat einen Sieg, denn es ist momentan punktgleich mit Spanien (jeweils 3 P.), das gegen Tabellenführer Chile (6 P.) spielt.

Der aus Gossau im Kanton St. Gallen stammende Stefan Graf absolvierte eine Schauspielausbildung auf der Zürcher Hochschule der Künste. Seit 2008 ist der inzwischen 29-jährige gebürtige Schweizer festes Mitglied des Mainzer Staatstheaters.

Er war als Melchior in "Frühlings Erwachen" und als Fridolin in "Traumnovelle" zu sehen. Zurzeit steht Stefan Graf mit "Durch die Wüste", "Frau Merkel geht in Therapie" und "leben lügen lagern" auf der Bühne. Die Proben für das Stück "Kabale und Liebe", das im September aufgeführt wird, laufen schon. Dort spielt Stefan Graf den Hofmarschall von Kalb. Heute hat Stefan Graf frei und und kann sich das Spiel der Schweiz gegen Honduras in Ruhe ansehen.

Schweizerisch kocht der Schauspieler eher selten, viel lieber ist ihm die italienische Küche. Eines seiner Leibgerichte ist Risotto nach oben stehendem Rezept. (dfi)

Das Rezept:

Zutaten: 1 EL Öl, 300 g. Arborio Reis, 1 mittlere Zwiebel, fein gehackt, 1 Knoblauchzehe, 1 dl Weißwein, 1 Briefli Safranfäden, 6 dl Hühnerbouillon

Zubereitung: Das Öl muss in der Pfanne heiß werden, bevor darin Zwiebeln und Knoblauch angedünstet werden. Der Reis wird hinzugegeben und alles kurz glasig gedünstet. Mit dem Weißwein ablöschen.

Safran und nach und nach Hühnerbouillon ebenfalls zugeben. Dabei muss gut verrührt werden. Bei guter Mittelhitze aufkochen lassen, im Anschluss die Hitze zurückstellen und das Ganze weiter köcheln lassen (ca. 20 Min.).

4 EL Halbrahm und 100 g geriebener Sbrinz oder Appenzeller darunter mischen und nach Belieben mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Anzeige
epaper-startseite
Anzeige
News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
Das Wetter in der Region
Sonntag

17°C - 30°C
Montag

18°C - 29°C
Dienstag

19°C - 33°C
Mittwoch

20°C - 33°C

Das Wetter wird Ihnen präsentiert von:

Anzeige
Wirtschaft im nördlichen Rheinland-Pfalz
Event-Kalender
Veranstaltungstipps

Sie haben einen Veranstaltungstipp für uns? Hier geht's zum Formular!