Archivierter Artikel vom 22.07.2012, 21:19 Uhr

Schuck fehlen nur drei Zentimeter zu DM-Bronze

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Schwungvolle Drehungen zeigte Jasmin Jyejuru bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach im Diskusring. Im U18-Wettkampf wurde die Kirnerin starke Siebte.
Foto: Wolfgang Birkenstock
Schwungvolle Drehungen zeigte Jasmin Jyejuru bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach im Diskusring. Im U18-Wettkampf wurde die Kirnerin starke Siebte.
Foto: Wolfgang Birkenstock

Christian Schuck aus Meisenheim war im Speerwurf nicht nur der jüngste Teilnehmer, sondern bundesweit auch der Einzige aus der U16, der sich für die U18-Titelkämpfe qualifizieren konnte. In dem 18-köpfigen Elitefeld der Speerwerfer musste er somit gegen zum Teil mehr als zwei Jahre ältere Sportler bestehen. Zudem ist der Speer schwerer als das Sportgerät, mit dem er in seiner „normalen“ Altersklasse wirft. Schuck befand sich aber beim Saison-Höhepunkt in bester Verfassung und konnte seine persönliche Bestleistung mit dem 700 Gramm schweren Speer um fast acht Meter steigern. Mit 66,89 Metern belegte er einen ausgezeichneten vierten Platz. Zum Gewinn der Bronzemedaille fehlten dem Meisenheimer ganze drei Zentimeter. Der Dritte, Patrick Held vom TV Wanne, erreichte 66,92 Meter. Es siegte Jonas Bonewit von der LS Stadtwerke München (70,28 Meter) vor Dominic Strauß vom SV electronic Hohen Neuendorf (68,64). Schucks bärenstarke Leistung wird am Abstand zum Fünftplatzierten deutlich. Sascha Menn von der LG Kindelsberg Kreuztal (62,39) distanzierte der TuS-Athlet um mehr als vier Meter. Schuck steigerte sich in Mönchengladbach stetig. Er begann bei 56,42 Metern. Es folgten 62,65 Meter, ein ungültiger Versuch und schließlich seine Bestweite. Die beiden letzten Versuche waren dann wieder ungültig. Die gewerteten 66,89 Meter bedeuteten zugleich Vereinsrekord der TuS Kirn.

Auch Jasmin Jyejuru präsentierte sich in starker Form. Sie warf die ein Kilogramm schwere Diskusscheibe auf hervorragende 41,04 Meter und erkämpfte sich damit in einem 18-köpfigen, exzellent besetzten Feld einen hervorragenden siebten Rang. Zur Bronzemedaille fehlten nicht mal zwei Meter. Sven Schick aus Mittelreidenbach, der ebenfalls für die TuS Kirn startet, setzte sich bei seinen ersten deutschen Meisterschaften stark in Szene. Nach der Qualifikationszeit über 100 Meter hatte er sich auf Rang 49 befunden. Im Vorlauf wurden bei leichtem Gegenwind 11,35 Sekunden für Schick, der noch dem jüngeren Jahrgang angehört, gestoppt. Er verfehlte damit nur um 0,04 Sekunden die Teilnahme am Zwischenlauf. Nach Auswertung aller Vorläufe stellte sich heraus, dass sich Schick auf den 29. Platz verbessert hatte. „Das ist für Sven ein großer Erfolg“, sagte sein Trainer Wolfgang Bender. Er war jedoch nicht nur mit Schicks Darbietung zufrieden: „Auch dieses Mal haben alle Athleten der TuS Kirn wieder ausgezeichnete Leistungen bei einer großen Meisterschaft vollbracht.“ wob/olp