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Roßbach verliert gegen Topteam Zweibrücken mit 0:2

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Florian Vom Dorf (am Ball) lieferte mit dem SV Roßbach/Verscheid gegen den Titelkandidaten SVN Zweibrücken (ganz in weiß) zwar eine gute Leistung. Am Ende gab es im Kampf gegen den Abstieg aber nichts Zählbares für das Team von SVR-Spielertrainer Thomas Esch.
Foto: Jörg Niebergall
Florian Vom Dorf (am Ball) lieferte mit dem SV Roßbach/Verscheid gegen den Titelkandidaten SVN Zweibrücken (ganz in weiß) zwar eine gute Leistung. Am Ende gab es im Kampf gegen den Abstieg aber nichts Zählbares für das Team von SVR-Spielertrainer Thomas Esch.
Foto: Jörg Niebergall

Aus disziplinarischen Gründen hatte der Roßbacher Trainer Thomas Esch zunächst auf seinen Innenverteidiger und Leistungsträger Artur Mezler verzichtet. Der hatte sich beim letzten Auswärtsauftritt in Hauenstein einige Äußerungen geleistet, die dem konsequent agierenden Esch missfallen hatten. Dafür rückte Kevin Krämer in den Vierer-Abwehrverbund. Zwar hatten die Gäste in der Anfangsphase etwas mehr Ballbesitz, sie kamen jedoch zunächst nicht zu nennenswerten Chancen. Nach 23 Minuten wurde der erste Fehler der abstiegsgefährdeten Gastgeber gegen den Favoriten gleich böse bestraft. Nach einem Freistoß von Athanasios Noutsos genau auf den Kopf seines Mitspielers Andreas Backmann, nickte der den Ball aus acht Metern völlig frei stehend unhaltbar zum 1:0 für die Gäste ins Roßbacher Tor. Dabei hatte Esch im Vorfeld der Partie immer wieder vor der Kopfballstärke des Routiniers gewarnt. "Es war unglaublich wichtig, dass wir in Führung gegangen sind. Das gab Sicherheit", beurteilte Zweibrückens Trainer Peter Rubeck den Treffer als "Schlüsselszene."

Roßbach bemühte sich sofort nach dem Gegentreffer mehr Druck zu entwickeln, doch außer bei einem Schuss von Raphael Bernard (36.) brachten die Gastgeber das Zweibrücker Tor im ersten Spielabschnitt nie ernsthaft in Gefahr. Wesentlich effizienter agierte der SVN. Nach einem weit in den Roßbacher Strafraum geschlagenen Pass jagte Torjäger Andreas Haas den Ball zum 0:2 unter die Latte (38.). "Der macht aus einer halben Chance ein Tor. Gegen so starke Stürmer muss man den Ball vorher abfangen", ärgerte sich Esch über den zweiten Gegentreffer kurz vor der Pause.

Die klare Führung spielte der Zweibrücker Mannschaft, die in dieser Saison erst 14 Gegentore hinnehmen musste, nach dem Wiederbeginn eindeutig in die Karten. "Wir konnten nun unser gewohntes Spiel aus der Defensive abliefern. Die Mannschaft hat taktisch gut gestanden und kaum Chancen zugelassen. Allerdings haben wir uns zu wenige Konterchancen erarbeitet", bilanzierte Rubeck. Mit dieser Analyse hatte der Zweibrücker Coach recht. Doch Roßbach hatte auch zwei, drei gute Tormöglichkeiten, um den Anschluss-treffer zu erzielen. Es wäre sicher noch einmal eng geworden für die Gäste, hätte einer der Schüsse von Tobias Bauer (59., 72.) ins Schwarze getroffen, oder hätte Schiedsrichter Thorsten Rock nach einer Attacke gegen den eingewechselten Florian Vom Dorf (84.) auf Elfmeter entschieden.

So aber kam Zweibrücken zu seinem neunten Auswärtserfolg und marschiert weiter punktgleich mit Salmrohr an der Tabellenspitze. "Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Der spielerische Unterschied war nicht groß. Im zweiten Abschnitt waren wir sogar besser. Die Spitzenteams der Oberliga sind aber noch einen Tick cleverer. Daran müssen wir arbeiten", war Esch trotz der Heimniederlage gar nicht mal unzufrieden mit seinen Schützlingen.

Von unserem Mitarbeiter

Ludwig Velten

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