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Rhöndorf verliert Play-off-Spiel in Braunschweig

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"Es gab heute gute und schlechte Phasen von meiner Mannschaft. Leider hat eine der schlechten zu lange angedauert. Wenn man mit mehr als 20 Punkten zurückliegt, wird es gegen eine solch gute Mannschaft unheimlich schwer", spielte Cheftrainer Eric Detlev nach der Partie vor allem auf die Schwächeperiode Anfang des zweiten Viertels an, als sich Braunschweig binnen kurzer Zeit einen großen Vorsprung herausspielte (42:21). Detlevs Team gab zwar nie auf und kämpfte sich sogar bis zur Pause wieder zurück in Schlagdistanz (46:51). Doch am Ende sollte sich die Hypothek des frühen Rückstandes als zu groß erweisen.

Baskets treffen von außen

"Wir konnten vor der Pause mit unserer Zonenverteidigung noch einiges an Boden gutmachen. Das Problem ist, dass sie nur so lange effektiv ist, bis der Gegner seine Würfe von außen trifft. Im dritten Viertel haben die Braunschweiger uns dann die Dreier wieder reingeschossen. Da war wenig zu machen", erklärte Detlev.

Angeführt vom überragenden Dreigestirn Dennis Schröder, Howard Sant-Roos und Daniel Theis, das zusammen für 75 der 90 Braunschweiger Punkte verantwortlich zeichnete, bauten die Gastgeber die Führung nach der Pause wieder in den zweistelligen Bereich aus und schaukelten den Sieg über die Runden.

Die Drachen erwischten keinen guten Start und gerieten schnell mit 0:7 ins Hintertreffen (3.). Während sie in der Abwehr zu einfache Punkte zuließen, hatten sie in der Offensive vor allem Probleme mit der aggressiven Verteidigung der Gastgeber. Der permanente Druck auf die Rhöndorfer Guards führte dazu, dass sich ein strukturiertes Angriffsspiel zunächst schwierig gestaltete. Besser lief es daher, wenn die Dragons schnell umschalten konnten und ihr Heil wie bei Stuart Turnbulls Korb zum 4:7 im Fast Break suchten. Besonders Florian Koch drehte auf. Innerhalb von 80 Sekunden scorte der Flügelspieler erst am Brett, um gleich zwei Dreier hinterherzuschicken. Nach fünf Minuten und zehn Koch-Zählern waren die Drachen erstmals in Front (12:11). Wenig später kassierten aber sowohl der Flügelspieler als auch Turnbull ihr jeweils zweites Foul und mussten zur Vorsorge auf der Bank Platz nehmen. Die Baskets erhöhten noch einmal den Druck und setzten sich bis zur ersten Viertelpause wieder etwas ab (26:19).

Nach der Halbzeit blieben die Dragons zunächst in Reichweite (49:53). Doch in der Folge lief im Angriff wieder herzlich wenig zusammen, im Abschluss fehlte es auch am nötigen Glück. Zwar konnten sich die Detlev-Jungs reihenweise Offensiv-Rebounds abgreifen und so immer wieder zweite und gar dritte Wurfchancen generieren. Doch der Ball fand auch nach mehreren Versuchen nur selten den Weg in den Korb.

Viele Rhöndorfer Ballverluste

Auf der anderen Seite packte Braunschweig jetzt das beste Mittel gegen eine Zone aus: erfolgreiche Distanzwürfe. Hier tat sich insbesondere Schröder hervor, der von "Downtown" erst zum 62:51 (25.) und kurz darauf zum 69:55 (27.) für die Gastgeber traf. Hinzu kam, dass sich bei Rhöndorf auch die Ballverluste wieder häuften. Das brandgefährliche Fast Break-Spiel der Baskets nahm noch einmal Fahrt auf. Ende des dritten Viertels betrug der Abstand 13 Zähler (59:72). Als dieser im letzten Spielabschnitt gleich auf 17 Punkte anwuchs (59:76, 32.), war das die Vorentscheidung. Braunschweig ließ in den letzten acht Minuten nichts mehr anbrennen und ging durch den 90:78-Erfolg in der "Best of Three"-Serie mit 1:0 in Führung.

Detlev bilanzierte: "Man hat den Baskets angesehen, dass sie mit viel Selbstvertrauen spielen. Das ist schon eine richtig gute Mannschaft. Noch haben wir aber alle Chancen, auch wenn wir jetzt natürlich in Zugzwang sind. Es wird für kommenden Samstag interessant zu beobachten sein, wer welche Lehren aus der Partie gezogen hat und welche taktischen Änderungen vorgenommen werden."

Dragons Rhöndorf: Koch (18/2 Dreier), Larsen (13/3), Turnbull (12/1), Jones (10), Tukiss (7/1), Kasper (7), Leschek (6), Tolaj (5), Rekšna, Eisenberger.

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