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Rheinböllen – Liebshausen: Rott trifft und scheitert mit Elfmeter beim 1:1

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Hier rettet Torwart Michael Reuther seiner SG Liebshausen (in Rot, von links mit Nico Friedrich und Lars Silbernagel) einen Punkt – und hier vergibt Rheinböllens Christopher Rott (rechts) den Sieg für seinen TuS. Rott scheiterte per Handelfmeter an Reuther, deshalb trennten sich die Lokalrivalen am Ende mit einem 1:1-Unentschieden.
Foto: B&P Schmitt
Hier rettet Torwart Michael Reuther seiner SG Liebshausen (in Rot, von links mit Nico Friedrich und Lars Silbernagel) einen Punkt – und hier vergibt Rheinböllens Christopher Rott (rechts) den Sieg für seinen TuS. Rott scheiterte per Handelfmeter an Reuther, deshalb trennten sich die Lokalrivalen am Ende mit einem 1:1-Unentschieden.
Foto: B&P Schmitt

So blieb es bei dieser Torfolge: Rheinböllen legte in der neunten Minute durch Rott vor, bevor Marcel Mähringer noch vor der Halbzeit ausglich. Im zweiten Abschnitt spielte die SG Liebshausen 40 Minuten in Unterzahl, weil Marc Leininger Gelb-Rot sah, nachdem er einen Schuss von Rheinböllens zur Pause eingewechselten Youngster Kevin Schener auf der Linie mit der Hand abgewehrt hatte. Es kam zum erwähnten Strafstoß, den Reuther parierte. "Ich darf nicht in diese Ecke schießen", haderte Elfmeterfehlschütze Rott mit sich selbst: "Das Unentschieden ist zu wenig, wir hatten die besseren Chancen", fügte er noch an.

Das gut besuchte Lokalderby hatte auf dem Platz erfreulich wenig giftige Szenen. "Wir haben in der Jugend schon zusammen gespielt, da kennt man sich eben", erklärte Liebshausens Kapitän Lars Silbernagel zum friedlichen Miteinander.

Dabei hatte der TuS schnell mit 1:0 geführt. Rott drückte eine Standardsituation per Kopfballaufsetzer über die Linie. Die Gäste verbuchten in der Folgezeit mehr Spielanteile und kamen durch einen Premium-Spielzug zum Ausgleich. Der starke Andreas Schmäl passte von der Torauslinie zurück auf Marcel Mähringer, der mit einem überlegten Schlenzer das 1:1 erzielte. Ein Ergebnis, das bis zum Abpfiff bestand hatte, obwohl es in zweiten Durchgang noch spannend wurde. Sechs Minuten waren gespielt, als Schener eine Hereingabe volley abnahm. Marc Leininger warf sich in den Schuss und wehrte mit den Händen ab. Folglich gab es Elfmeter für Rheinböllen und Gelb-Rot für Leininger, weil dieser bereits die gelbe Karte gesehen hatte. Wie die Elfmetergeschichte ausging, wurde bereits erwähnt. Rott boten sich noch zwei weitere Möglichkeiten, seinen Fauxpas wieder wettzumachen. Die beste davon datierte aus der 68. Minute, als sein Schuss den Außenpfosten "küsste". In Unterzahl versuchte Liebshausen das Ergebnis über die Zeit zu retten. Rheinböllen hatte mehr vom Spiel, aber die beste Möglichkeit besaß die SGL in der 74. Minute, als Maurice Volkweis aus fünf Metern knapp verzog. "Ich denke, das Remis ist okay", war Gästetrainer Timo Klein mit dem Ergebnis zufrieden. Zumal Raphael Kauer kurz vor dem Spiel wegen der Zerrung aus der Andernach-Partie passen musste und Schmäl sowie Daniel Hilgert-Walber grippegeschwächt waren.

Auf Rheinböllener Seite war man mit dem Ausgang der Partie nicht so zufrieden. "Ein Sieg wäre verdient gewesen.", meinte TuS- Trainer Peter Ritter: "Wir spielen in Überzahl und vergeben einen Elfmeter." Zudem war die Partie von vielen verletzungsbedingten Unterbrechungen gekennzeichnet: "Die Nettospielzeit hat vielleicht 55 Minuten betragen", rechnete Ritter vor.

Und auch die Rheinböllener Spieler hätten sich gerne als Sieger gesehen: "Heute war definitiv mehr drin als ein Unentschieden. Nach der Gelb-Roten Karte mussten wir ein Tor machen", haderte beispielsweise Tim Flesch. Dabei dachte er auch an eine Chance von Schener aus der 82. Minute, als Reuther einen präzisen Schuss von ihm um den Pfosten lenkte. Nach dem gehaltenen Elfmeter und dieser Tat gehörte Reuther zu den Spielern des Tages. Eine Auszeichnung, die einem Torhüter nicht alle Tage zugestanden wird.

Von unserem Mitarbeiter

Robert Mattern

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