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    Rainer Stoffels fiebert seinem Debüt auf der Bank der TuS Nassovia entgegen

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    "Die Absage hat mich schon ein wenig verwundert", sagt Nassaus Trainer Rainer Stoffels im Rückblick. Eigentlich sollte die Nassovia in der Vorwoche beim VfL Osterspai antreten, die Partie aber wurde aufgrund der Platzverhältnisse abgesagt. "Ich hatte mir samstags noch ein Spiel in Spay angeschaut, auf einem Rasenplatz. Der war einwandfrei bespielbar. Dass der Hartplatz in Osterspai hingegen nicht bespielbar war, kam uns ein wenig komisch vor." Fakt ist: das Debüt auf Nassaus Trainerbank musste verschoben werden. Am Sonntag nun wird es endlich ernst für Stoffels und sein Team. Kein einziges Spiel hat der TuS verloren, seit man sich Anfang Oktober von Trainer Christian Engels getrennt hatte. Die Interimstrainer Aurel Lanio und Michael Kapski stehen nun wieder in zweiter Reihe, seit diesem Jahr hat Stoffels das Sagen. "Keine leichte Hypothek für mich", sagt der neue Trainer, der sich aber selbstredend auf die neue Aufgabe freut und den positiven Trend gerne fortsetzen möchte. "Dazu muss die Mannschaft aber erst einmal eine Mannschaft werden. Die Jungs sind alle sehr willig und haben viel Potenzial. Viele einzelne Spieler sind auch in der Lage, ein Spiel ganz alleine zu entscheiden. Aber wir müssen auch als Team funktionieren, um langfristig Erfolg zu haben. Daran arbeiten wir."

    Zum Team gehören auch die Trainersöhne Thorsten, der schon in Nassau spielte, und Andreas, der im Winter von RW Koblenz nach Nassau wechselte. "Ich habe beide über Jahre in der Jugend trainiert. Das ist kein Problem – weder für die Jungs noch für mich."

    Der kommende TuS-Gegner aus Welterod hat Nassau derzeit zwei Dinge voraus: drei Punkte mehr auf dem Konto und ein deutlich besseres Torverhältnis. Ein Platztausch zwischen dem Tabellenfünften aus Welterod, der zudem ein Spiel weniger bestritten hat, und dem Sechsten aus Nassau ist eher unwahrscheinlich. "Wir wollen möglichst lange oben dran bleiben", gibt FSV-Trainer Thomas Hofmann die Devise aus. Bei zwei Spielen weniger und sechs Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Birlenbach scheint noch vieles möglich zu sein. Erst Recht, wenn man auf die Wintervorbereitung schaut. "Wir waren sechs Tage im Trainingslager in der Türkei und fanden dort beste Bedingungen vor", sagt Hofmann. Mit insgesamt 20 Mann war der FSV dem Wetter in der Heimat entflohen. "Natürlich alles auf eigene Kosten", sagt der Trainer. "Aber das war schon ein tolles Erlebnis und ist sicherlich nicht alltäglich."

    Wie sein Gegenüber sehnt auch Hofmann nun das erste Pflichtspiel herbei. "Es wird höchste Zeit, die Jungs sind alle heiß. Wir wollen endlich wieder spielen und unseren Rhythmus finden. In Nassau wird es sicherlich sehr schwer werden, aber wir werden auch dort unsere Chancen suchen. Jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden."

    Von unserem Mitarbeiter

    Tom Neumann

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