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Bad Neuenahr

Prunksitzung des SC 07 feiert Jubiläum

Am 15. Februar ist es wieder so weit: Dann darf Oskar Hauger aus Bad Neuenahr mit seinem Elferrat in das Kurhaus einziehen und die 40. große Prunksitzung des Fördervereins Jugendsport SC 07 eröffnen.

Oskar Hauger (links) und Harald Distelrath präsentieren Orden und Plakat für die Jubiläumssitzung im Kurhaussaal. 
Oskar Hauger (links) und Harald Distelrath präsentieren Orden und Plakat für die Jubiläumssitzung im Kurhaussaal.
Foto: Vollrath

Bad Neuenahr. Am 15. Februar ist es wieder so weit: Dann darf Oskar Hauger aus Bad Neuenahr mit seinem Elferrat in das Kurhaus einziehen und die 40. große Prunksitzung des Fördervereins Jugendsport SC 07 eröffnen.

Stars und Sternchen der großen Kölner Karnevalsbühnen wird er auch dann wieder präsentieren können.

Nach kleinen Anfängen – damals noch im Saal des Hotels „Zum Stern“ – ist aus der sogenannten „Hauger-Sitzung“ ein glänzendes gesellschaftliches Karnevalsereignis geworden, und die zur Verfügung stehenden 810 Eintrittskarten gehen stets weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln.

Wer unter den Narren etwas auf sich hält, muss einfach dabei sein. Bereits drei Jahre nach der Premierenveranstaltung, 1974, war die Sitzung so beliebt, dass aus dem Hotel Stern in den großen Saal des Kurhauses gewechselt werden musste, damit alle Kartenwünsche berücksichtigt werden konnten. Das Geheimnis der erfolgreichen Veranstaltung ist sicherlich der original Kölner Karneval, den der 77-jährige Sitzungspräsident Hauger stets auf die Bühne bringt.

Hauger, gebürtiger Kölner („in Köln am Neumarkt bin ich geboren, in Bad Neuenahr erwachsen geworden“), verfügt über so gute Verbindungen in die Domstadt, dass selbst aus Funk- und Fernsehen bekannte Spitzenkräfte trotz Terminstress nicht lange gebeten werden müssen, nach Bad Neuenahr zu kommen. So werden auch 2011 so bekannte Größen wie Guido Cantz, Jörg Knör, Et fussich Julche, das Rumpelstilzchen sowie De Räuber und die Botzedresser wieder die Freude am Leben überschäumen lassen. Und nachher findet noch die After-Show-Party im Barocksaal statt.

Hauger erinnert sich noch genau, wie unsicher man damals war, als erstmalig der Kurhaussaal angemietet wurde. „Wir haben riesige Werbung gemacht, weil wir trotz aller Nachfragen Angst hatten, dass der Saal zu groß ist“, berichtet er. Aber alle Sorge war unnötig, denn bis heute ist der Saal stets bis auf den letzten Platz besetzt, mittlerweile auch ohne Werbung.

„Rund 50 Prozent der Karten gehen an Stammkunden, der Rest ist im freien Verkauf“, berichtet Harald Distelrath, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins. Für 35 Euro sind sie in der Geschäftsstelle des Ahrtal-Tourismus im alten Rathaus gegenüber dem Kaufhaus Moses zu erwerben. Seit 2000 hat die Veranstaltung rund 35 000 Euro Überschüsse erbracht, die vollständig für den Jugendsport verwendet wurden. „Ohne zahlreiche Sponsoren wäre uns das allerdings nicht gelungen“, räumen die Veranstalter ein.

Das Programm für 2011 ist natürlich fertig, und eigentlich könnte es schon losgehen, wenn da nicht der unbedingt notwendige Orden wäre. Zum 40. Jubiläum wird er unter dem Motto „Mir sin immer noch doo“ das Konterfei von Oskar Hauger zeigen. Denn irgendwie ist es ja auch sein ganz persönliches Jubiläum. „Oskar hat sich etwas geziert, ehe er zustimmte“, berichtet Distelrath, deshalb sei der Orden noch nicht ganz fertig. Das wird er aber bestimmt bis zum 15. Februar sein, wenn sich der Vorhang im Kursaal für die größte und am prominentesten besetzte Karnevalssitzung im Kreis Ahrweiler hebt.

Von unserem Mitarbeiter Jochen Tarrach

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