Archivierter Artikel vom 05.11.2010, 17:47 Uhr

Pohlers: Wir müssen über uns hinauswachsen

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„Da müssten wir schon über uns hinauswachsen, um etwas zu holen“, sagt Ehrbachtals Trainer Stephan Pohlers. Trotz der prekären Lage und Tabellenplatz 17 ist bei den Vorderhunsrückern von Hektik und Anspannung allerdings keine Spur. In einer Sitzung unter der Woche hatte auch der Vorstand signalisiert, dass mit den vorhandenen Mitteln versucht werden soll, das Beste aus der Situation zu machen. „Und dann werden wir sehen, was am Ende dabei heraus kommt“, so Pohlers. „Aufgeben werden wir uns jedenfalls nicht.“

Auch nicht gegen Metternich. Natürlich kommen die Koblenzer als klarer Favorit nach Ney, natürlich käme alles andere als ein Metternicher Sieg einem Wunder gleich. „Aber auch so ein Spiel muss erst einmal gespielt werden“, so Pohlers. Sicher, seine Mannschaft strotzt zur Zeit nicht unbedingt vor Selbstbewusstsein, aber dass es intern noch stimmt, bewies ein gemeinsamer Ausflug nach dem Debakel in Ahrweiler. „Die Köpfe gehen noch nicht nach unten“, sagt der Trainer. Den Grund für die zuletzt von Glanzauftritten weit entfernten Spiele hat er auch ausgemacht: „Einige können zur Zeit nicht so trainieren, wie es vielleicht nötig wäre.“

Gegen Metternich fordert Pohlers vor allem Leidenschaft von seiner Mannschaft. „Wir müssen die Zweikämpfe annehmen und ihnen das Leben so schwer wie möglich machen.“ Spielerisch ist sicher nichts drin. Zu unterschiedlich sind die Voraussetzungen. Doch vielleicht wächst Ehrbachtal ja über sich hinaus. ter