Archivierter Artikel vom 13.07.2012, 12:17 Uhr
Darmstadt

Pilotenfehler wahrscheinlich Ursache an Absturz mit fünf Toten

Ein Pilotenfehler soll schuld gewesen sein an einem für alle fünf Insassen tödlichen Flugzeugabsturz in der Nähe des Flugplatzes Frankfurt-Egelsbach. Der Mann habe einen zu flachen Anflugwinkel gewählt, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

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Ermittler der Polizei untersuchen am Freitag bei Egelsbach in der Nähe von Frankfurt das ausgebrannte Wrack einer zwölfsitzigen Cessna. Die Maschine war am Abend in Linz in Österreich gestartet und beim Landeanflug auf den Flugplatz Egelsbach im Wald zerschellt.

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Darmstadt – Ein Pilotenfehler soll schuld gewesen sein an einem für alle fünf Insassen tödlichen Flugzeugabsturz in der Nähe des Flugplatzes Frankfurt-Egelsbach.

Das mit Löschschaum der Feuerwehr überzogene Wrack der Cessna liegt im Wald bei Egelsbach in der Nnähe von Frankfurt. Die Absturzursache war zunächst unklar.

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Zur Unfallzeit war es neblig gewesen – wie auch noch während der Bergungsarbeiten.

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Die Einsatzkräfte waren mit einem Großaufgebot an der Unglücksstelle.

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Zunächst hatte die Feuerwehr die Maschine noch löschen müssen.

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In den Wald nahe Egelsbach war bereits 2009 eine Maschine gestürzt. Damals hatte es drei Tote gegeben

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Die Retter hatten am Donnerstag sehr schnell die Hoffnung aufgegeben, noch Überlebende finden zu können.

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Bei der abgestürzten Maschine handelte es sich um eine Cessna 750/Citation X (mehr Eindrücke). Das Flugzeug kann acht Passagiere aufnehmen. Beim Unglücksflug waren neben der zweiköpfigen Besatzung vier Passagiere an Bord. Foto: Global Jet CC BY 2.0

Der Mann habe am 1. März einen zu flachen Anflugwinkel gewählt, Baumwipfel abrasiert und sei abgestürzt, teilte die Staatsanwaltschaft Darmstadt am Freitag mit. Die Ermittlungen sowie auch Ergebnisse der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung hätten keine anderen Hinweise ergeben. Auch ein Fluglotse könne nicht zur Verantwortung gezogen werden. Ein technischer Defekt scheide ebenfalls als Ursache aus.

Bei dem Absturz waren drei Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 27 und 53 Jahren ums Leben gekommen. Die Staatsanwaltschaft stellte das Ermittlungsverfahren ein.