Archivierter Artikel vom 07.10.2000, 13:42 Uhr

Opernhaus III: Komische Oper Berlin

Das Haus an der Behrenstraße verblüfft durch den krassen Unterschied von äußerer Nüchternheit und innerem historischen Dekor: Der heute 1190 Zuschauer fassende Saal des 1892 errichteten einstigen Theaters Unter den Linden und späteren Metropol-Theaters überstand den Zweiten Weltkrieg beinahe unversehrt, 1947 begann die Geschichte der Komischen Oper, die durch den Österreicher Walter Felsenstein geprägt wurde, der bis zu seinem Tod 1975 Intendant und Hauptregisseur des Hauses war.

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Seine Inszenierungen („Hoffmanns Erzählungen“, „Otello“, „Das schlaue Füchslein“) sind Meilensteine der Musiktheaterregie. Seit 2012 ist Henrik Nánási Generalmusikdirektor der Komischen Oper, im selben Jahr übernahm der Australier Barrie Kosky mit großem Erfolg die Leitung der Komischen Oper als Intendant und Chefregisseur.