Archivierter Artikel vom 07.10.2012, 17:57 Uhr
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nitz hund

Es ist Herbst. Die Nebelschwaden hängen tief über den Feldern. Der Himmel ist noch grau, als Hund und Herrchen sich zum morgendlichen Spaziergang aufmachen. Keine Menschenseele treffen sie auf dem Weg entlang der Maisfelder. Nur ab und zu huschen ein paar schwarze Schatten über ihre Köpfe, stoßen ein heiseres Krächzen hervor, um dann wieder im Nebel zu verschwinden. Ein wenig unheimlich, findet der Mensch. Langweilig, findet indes der Hund und tänzelt unruhig hin und her. Eine klare Aufforderung: „Ich will endlich mit Dir spielen.“

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