Archivierter Artikel vom 23.03.2012, 11:07 Uhr
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nitz hund

Er stand diesmal nicht nur einfach im Kalender, sondern er war tatsächlich pünktlich da: der Frühling. Morgens hell, abends noch nicht dunkel und dazwischen reichlich von dem großen gelben Ding, das äußerlich die Haut und innerlich das Gemüt erwärmt: Sonne. Vorbei die schneelose Frostperiode, die unsere Erdbeeren kaputt gemacht hat. Vorüber das Schmuddelwetter, das Regen ausgerechnet dann herablässt, wenn ich draußen unterwegs war. In den Nachrichten ist endlich mal nicht die Rede von dem Tiefdruckgebiet über den Azoren, das in seinen Ausläufern feuchte Meeresluft und stürmische Brisen über den Westen Deutschlands – also zu mir – mit sich führt. Als Nicht-Meteorologe werfe ich statt auf die komische Isobarenkarte lieber einen Blick aus dem Fenster und verstehe: Ach, die meinen Sauwetter.

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