Archivierter Artikel vom 17.05.2011, 20:04 Uhr

Nicht zum ersten Mal in der Krise

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2008: Nach herben Verlusten bittet Opel als erster deutscher Autobauer den Staat um eine Bürgschaft.

2009: Um nicht in den Strudel der GM-Insolvenz zu geraten, arbeitet Opel an der Trennung vom Mutterkonzern. Zwei Tage vor der GM-Pleite am 1. Juni einigt man sich mit dem österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna auf einen Rettungsplan. Später beschließt GM, Opel doch zu behalten.

2010: Der neue Opel-Chef Nick Reilly mach im Oktober das Werk im belgischen Antwerpen mit einst 2500 Beschäftigten dicht. In Europa werden 8000 Stellen abgebaut.

2011: Der bisherige GM-Chefentwickler Karl-Friedrich Stracke löst Reilly ab. Im zweiten Quartal verzeichnet Opel erstmals wieder Gewinn. Im dritten Quartal rutscht die Firma zurück in die roten Zahlen.

2012: Während GM in Nordamerika Rekordgewinne macht, verliert der Konzern in Europa mehrere hundert Millionen Euro.