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Nicht nur die Stammelf kann gut spielen

Fußball-Verbandspokal, 4. Runde – In der gleichen, aber eindeutig nicht in derselben Liga: Fortuna Mombach gewinnt locker mit 5:0 gegen die SG Guldental.

Grzegorz Szymanek(blaues Trikot) eröffnete mit seinem Treffer auf Vorarbeit von Krystian Borowski den Mombacher Torreigen.
Foto:  Julia Rau
Grzegorz Szymanek(blaues Trikot) eröffnete mit seinem Treffer auf Vorarbeit von Krystian Borowski den Mombacher Torreigen.
Foto: Julia Rau

Ein Spiel für das nach der Niederlage vom Sonntag gefährdete Selbstvertrauen abliefern – das war nur eine Aufgabe, der sich Fußball-Landesligist Fortuna Mombach beim gestrigen Verbandspokalspiel gegen die SG Guldental verschrieben hatte. Das noch wertvollere Ergebnis aber nach dem ungefährdeten 5:0 (2:0) gegen den Westligisten: Nicht nur die Stammelf kann es, die Spieler dahinter kämpfen mit Taten um die Gunst von Thomas Eberhardt.

Zwei Teams, die in der gleichen, aber eindeutig nicht in derselben Liga spielen, standen sich im Mombacher Flutlicht gegenüber. Die Gäste kämpften mit viel Einsatz um ihre Chance, konnten aber Konzentration und Zuordnung nur jeweils bis in die Hälfte der Halbzeiten aufrechterhalten. Danach war Fortuna-Time mit teilweise schön herausgespielten Toren.

Der Fortuna-Trainer hatte mit Torwart Tim Gesang, Faruk Celik in der Abwehrkette, Ali Topcu im Mittelfeld und Krystian Borowski im Angriff vier Akteure im Einsatz, die in den Punktspielen bisher keine oder kaum Einsatzzeiten hatten, seiner Rechnung nach gar sieben Spieler, die er nicht zu seiner Stamm-Startelf zählt. "Es ist mein Ziel, alle Mann auf ein Niveau zu bekommen um die Konkurrenz hochzuhalten", erläuterte er.

Dass es in beiden Halbzeiten doch etwas dauerte, bis sich aus all der Schönspielerei auch Torchancen ergaben, störte Eberhardt nicht weiter. "Der Gegner kann eben auch Fußball spielen, aber ich war mir sicher, dass die das nicht durchhalten, und wir unsere Möglichkeiten bekommen." Und so hatte die SG durch Jonas Erbach zwar die erste Großchance der Partie, als der Guldentaler Spielertrainer per Dropkick Tim Gesang zum Hechtsprung zwang (25.). Aber dann brachten die Mombacher ihr Passspiel endlich zweimal bis zum Abschluss durch. Borowski legte für Greg Szymanek auf (1:0, 38.), Thomas Strohmeier, Michael Steinemann und Serkan Akinci kombinierten zum 2:0 (42.)

Auch nach dem Wechsel brachte die SG die vom diesem Aufstand wohl überraschte Fortuna-Hintermannschaft in Verlegenheit. Daniel Pörsch traf bei einem Flankenversuch den Pfosten (48.). Aber das flaute nach einer Viertelstunde ab, die Fortuna war wieder Herr im Haus und erhöhte durch einen 20-Meter-Schuss von Hakan Gündogdu (66.), Arkan Akinci, der in einen Rückpass rein spritzte (80.) und Michael Steinemann, der für einen Außenverteidiger oft im Strafraum auftauchte (87.) zum Endstand. Ob das auch für die Saison etwas löst im bisher etwas bemühten Fortuna-Angriff, wird am kommenden Sonntag in der nächsten Ligapartie zu sehen sein.

Guido Steinacker

Fortuna Mombach: Gesang – Steinemann, Kostadinov, Scholtes, Celik – Dragun (63. Gündogdu), Srohmeier, Topcu – Akinci, Szymanek (72. Pupalovic) – Borowski.

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