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Wiesbaden/Mainz

Nach Neonazidemo Kritik an Wiesbaden

Spitzenvertreter der Mainzer Grünen haben das Vorgehen der Stadt Wiesbaden im Zusammenhang mit der Neonazi-Demo im Stadtteil Erbenheim kritisiert.

Wiesbaden/Mainz. Abgeriegelt von einem massiven Polizeiaufgebot haben 150 Rechtsextremisten am Samstag in Wiesbaden demonstriert. Viele Bürger im Stadtteil Erbenheim begleiteten den Marsch der Jungen Nationaldemokraten (JN) mit „Nazis raus“-Rufen. Die Polizei sprach von 1500 Gegendemonstranten.

Spitzenvertreter der Mainzer Grünen kritisierten das Vorgehen der Stadt Wiesbaden im Zusammenhang mit der Neonazi-Demo. „Die Stadt hat ihre Möglichkeiten nicht ausgeschöpft, um diese Demonstration von Hass. Intoleranz und Ignoranz gegenüber der Geschichte zu verhindern“, sagte die Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner. „Die Regelung der Stadt Wiesbaden hat den Nazis eine symbolkräftige Demonstration gebracht, wie es nicht hinnehmbar ist, kritisierte Landesvorstandssprecher Daniel Köbler.
Auch das Verhalten der Polizei stieß bei den Grünen auf Kritik: „Leibesvisitationen, Großeinsatz und Absperrungen selbst für das Gebiet, das für Gegendemonstrationen frei gegeben war, haben den demonstrierenden Menschen das Gefühl gegeben, die Polizei sehe in ihnen die wirklichen Gegner“, sagten Rößner und Köbler.

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