Archivierter Artikel vom 01.06.2018, 16:23 Uhr
Nürburgring

Nach Gewitter und Regen in der Nacht: Festivalgänger bei Rock am Ring bleiben gelassen

„Die Nacht war schaurig. Ich war kurz davor, in unser Auto zu flüchten“; gesteht Melanie. Zu Rock am Ring in der Eifel ist die 32-Jährige mit ihrem Freund Sven aus Hamburg angereist. Für sie ist es Premiere, ihr 45-jähriger Freund war schon mehrfach am Ring.

In der Nacht zu Freitag hat es Gewitter mit teils heftigem Regen gegeben.

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Auch Teile des Campinggeländes von Rock am Ring sind teilweise betroffen und stehen unter Wasser.

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Offenbar sind einige Zelte verwüstet worden.

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Ein Opfer der gewittrigen Nacht: die von Fans gebaute Tiki Bar.

Andreas Wetzlar

1. Der Morgen nach der Gewitter-Nacht: Von der Tiki Bar ist nicht mehr viel übrig.

Andreas Wetzlar

Laut Polizei hat es aber keine Verletzten gegeben.

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Polizeieinsätze gab es keine beziehungsweise nur einen vorher um 3.43 Uhr. Mehrere Polizeistreifen fuhren diverse Campingplätze bei Rock am Ring ab und warnten die Festivalbesucher mit dem Lautsprecher vor Windböen und Starkregen.

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Zum Start am Freitagmittag sah es nicht besser aus: Rock am Ring startet nass.

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Rund 80 Bands treten am Nürburgring auf drei Bühnen auf.

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Äußerst ungemütlich hatte sich die Nacht von Donnerstag auf Freitag rund um den Nürburgring für die Fans gestaltet. Zunächst wurde es am Himmel immer dunkler, dann zuckten die ersten Blitze gen Boden und die Wolken öffneten ihre Schleusen. Während Melanie und Sven noch mit einem „blauen Auge“ durch die Nacht gekommen sind, hat es Laura und ihre Freunde deutlich schlechter getroffen: „Wir sind regelrecht abgesoffen. Alles, was wir im Vorzelt deponiert hatten, ist durch und durch nass. Aber das gehört irgendwie mit dazu. Bei Rock am Ring muss man einmal nass bis auf die Knochen werden“, sagt die 22-Jährige.

Nahezu entspannt sind Karsten und seine Freunde durch die Nacht gekommen. Der 58-Jährige ist zum ersten Mal bei Rock am Ring und hat es sich in seinem Wohnmobil gemütlich gemacht. Von der Nacht berichtet er: „Es hat mächtig geblitzt und gedonnert, dazu dann wirklich kräftigster Regen. In der Nacht kamen dann vom Veranstalter die Durchsagen, entweder die Blitzschutzzonen oder die eigenen Autos aufzusuchen. Die Fans sind aber ruhig und gelassen geblieben. Vermutlich haben alle so etwas schon mehrfach hier oben mitgemacht“.

Jubelnde Massen vor der Bühne.

Jens Weber

Stellenweise matschig: Nach einer gewittrigen Nacht und einem regnerischen Tag erlebt Rock am Ring 2018 einen nassen Start.

Andreas Jöckel

Dennoch füllt sich schon bei den ersten Bands schrittweise der erste Wellenbrecher vor der Volcanostage.

Andreas Jöckel

In Plastik gehüllt, so lässt es sich auch bei immer wiederkehrenden Regenschauern aushalten.

Andreas Jöckel

Walking on Cars gehören hier zu den ersten, die beim Festival an der Volcanostage einheizen... Fortsetzung folgt

Andreas Jöckel

Keine Gummistiefel? Klebeband geht auch!

Anke Mersmann

Echte Ringrocker lassen sich vom Regen nicht abhalten.

Anke Mersmann

Auch das Tigerfell wird vor dem Regen geschützt.

Anke Mersmann

Vor der Hauptbühne, der Vulcano-Stage, tanzen sich die Fans warm.

Andreas Wetzlar

Über das Festival-Gelände verteilt gibt es mehrere Blitz-Schutzzonen. Bei dem schweren Unwetter 2016 gab es Kritik von den Besuchern, dass nicht klar war, wo sie hin sollten.

Andreas Wetzlar

Pflicht in diesem Jahr auf dem Festival-Gelände: die durchsichtige Tasche, damit keine gefährlichen Gegenstände eingeschmuggelt werden können.

Andreas Wetzlar

Gemeinsam haben Melanie und Sven das Unwetter überstanden und freuen sich jetzt auf den Start des Festivals.

Andreas Wetzlar

Hulk, alias Stefan, kommt seit Jahren zu Rock am Ring.

Andreas Wetzlar

Voller Schutz gegen die immer wieder auftretenden Schauer.

Andreas Wetzlar

Die Sonnenbrille wird am Freitag wohl eher nicht gebraucht. Oder vielleicht doch noch?

Andreas Wetzlar

Im Festival-Supermarkt werden die Getränkevorräte wieder aufgefüllt.

Andreas Wetzlar

Im Supermarkt werden nahezu alle Bedürfnisse erfüllt.

Andreas Wetzlar

Alles an Bord, was Mann für ein Festival-Wochenende braucht.

Andreas Wetzlar

Der Regen ist egal. Hauptsache, das Outfit stimmt.

Andreas Wetzlar

Sie bringt den Regen?

Jens Weber

Gummistiefel als Erkennungsmerkmal für den nassen Festivalstart.

Jens Weber

Die Band Callejon.

Jens Weber

Die Band Callejon heizte ihren Fans gut ein.

Jens Weber

Fans der Band Callojon.

Jens Weber

Jimmy Eat World.

Andreas Jöckel

Jubel bei Jimmy Eat World.

Andreas Jöckel

Union Jack grüßt US-Band Jimmy Eat World.

Andreas Jöckel

Sänger Jim Adkins von Jimmy Eat World.

Andreas Jöckel

Die Stimmung steigt bei Jimmy Eat World an der Volcanostage. Plötzlich ist zumindest auch ein Sonnenstrahl zu sehen.

Andreas Jöckel

Wetterbesserung gab es am Freitagnachmittag: Der Dauerregen legte eine Pause ein, leichte Schauer sorgten aber trotzdem immer wieder für Abkühlung. Den Fans vor den Bühnen kam dies im Grunde sogar recht, denn zu den kräftig-lauten Rhythmen wurde ausgiebig getanzt und gefeiert. Optimisten trennten von ihren Regencapes und ganz Mutige präsentierten sogar den freien Oberkörper.

Von unserem Mitarbeiter Andreas Wetzlar