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    Möhnenspektakel lebt von Eigengewächsen

    Dafür sind die Dedenbacher Möhnen bekannt: Wenn sie die Bühne erobern, dann ist es um die Lachmuskeln der Narren in der Eifelgoldhalle geschehen. So zeigten sie auch bei ihrem diesjährigen Möhnenspektakel wieder alles, was es zu bieten gab: Lustiges aus der Dorfgeschichte sowie Klatsch und Tratsch aus aller Welt.

    Dedenbach – Dafür sind die Dedenbacher Möhnen bekannt: Wenn sie die Bühne erobern, dann ist es um die Lachmuskeln der Narren in der Eifelgoldhalle geschehen. So zeigten sie auch bei ihrem diesjährigen Möhnenspektakel wieder alles, was es zu bieten gab: Lustiges aus der Dorfgeschichte sowie Klatsch und Tratsch aus aller Welt.

    Das Programm war erneut selbst gestrickt. Lediglich die Schinnebröder aus Bad Neuenahr hatten einen weiteren Weg auf sich nehmen müssen. Dafür werden sie mit ihrem Auftritt aber lange in Erinnerung bleiben: Dass sich der Prinz ohne Vorahnung in die Tanzriege seiner Funken einreihen und mittanzen muss, passiert nicht alle Tage. Trotzdem meisterte er seinen Auftritt mit Bravour. Die Schmetterlingsfunken aus Schalkenbach waren mit ihrer Minigruppe nach Dedenbach gekommen, um sich in die Herzen der Narren zu tanzen.

    Käthe Daum ließ das Eis dann endgültig schmelzen, als sie mit ihrem "Hötche" auf die Bühne kam. Beim "Anzugkauf" trieb es den Jecken vor Lachen die Tränen in die Augen. Ebenso ausgelassen reagierte das Publikum beim "Besuch auf der Schönheitsfarm". Doch dann wurde es Zeit für Tageschau und Wetterkarte. "Auf dem Arbeitsamt" hatten Marlies Olsen und Dorothee Breuer den vollen Durchblick, bevor der Tanz der Schornsteinfeger die Halle zum Kochen brachte. Ein absolutes Muss wirbelte dann nach der Pause über die närrischen Bretter: Die Möhne-Söhne waren losgelassen und brachten den Laden wieder so richtig in Schwung. Weitere tolle Sketche schlossen sich an, ehe zum Finale gegen Mitternacht noch einmal die Eifelgeister das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinrissen. Eine nicht eingeplante Einlage von Pastor Otmar Fechler, der seit dem vergangenen Jahr in Dedenbach wohnt, riss alle von den Bänken: Er lieh sich kurzerhand die Perücke von Obermöhn Ursula Schneider aus und präsentierte sich damit vor der Narrenschar. Eine solch grandiose Veranstaltung nur mit Eigengewächsen hinzubekommen, das kann nicht oft getoppt werden. mk

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