Archivierter Artikel vom 08.07.2010, 14:29 Uhr
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Mendozas „Manila hautnah-Kino“ geht unter die Haut

Mitten aus dem Leben sind die Filme von Brillante Mendoza, aber aus einem Leben, das dem deutschen Kinogänger ziemlich fremd ist. Der philippinische Regisseur nimmt die Zuschauer in die ungeschönte Millionenmetropole Manila mit: heiß, feucht, arm, gefährlich – und so authentisch gedreht, dass Zuschauer manchmal fast die Nase rümpfen, als könnten sie den Schweiß der Protagonisten oder die stinkenden Abfallberge riechen. Gleich zwei seiner Filme kommen in der kommenden Woche (15.7.) erstmals in die deutschen Kinos: „Kinatay“ über eine gewalttätige Drogenbande, der im vergangenen Jahr den Preis für die beste Regie in Cannes gewann, und „Lola“.

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