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Mario Vogels dreht für seine SG Nievern gegen Puderbach den Spieß mit Köpfchen um

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In dieser Szene sind Mario Vogels und Timo Hoffmeyer defensiv gefordert. Letztlich avancierte Vogels (Mitte) mit zwei Kopfballtreffern zum Mann des Tages an der Früchter Straße. 
Foto: Tom Neumann
In dieser Szene sind Mario Vogels und Timo Hoffmeyer defensiv gefordert. Letztlich avancierte Vogels (Mitte) mit zwei Kopfballtreffern zum Mann des Tages an der Früchter Straße.
Foto: Tom Neumann

Schon in der ersten Halbzeit war unübersehbar: Einen fußballerischen Leckerbissen durften die 120 Zuschauer nicht erwarten an der Früchter Straße. Beide Teams agierten oftmals mit langen Bällen in die Spitzen, kamen so aber auch zu Torchancen auf beiden Seiten. Die erste für die Gäste hatte Andreas Heringer in der 15. Minute, sein Schuss aus halblinker Position strich aber knapp am rechten Pfosten vorbei.

Die beste Chance für Puderbach hatte jedoch Daniel Seuser, dessen Kopfball nach Vorlage von Kapitän Alexander Hartstang knapp über das Tor der Einheimischen ging (36.). Hartstang hatte die Kapitänsbinde überstreifen müssen, da André Neitzert mit Knieproblemen nur auf der Bank Platz nahm.

Die stärkste Offensivaktion in Hälfte eins aber gehörte Nievern: Stefan Deusner hatte Matthias Hoffmann mit einem schönen Diagonalpass auf die Reise geschickt – Hoffmann scheiterte aus halblinker Position aber zunächst am herausstürmenden Puderbacher Torhüter Maik Seuser und im Nachsetzen an einem Verteidigerbein der Gäste. Da auch ein Schuss von Deusner in Minute 28 knapp am Tor vorbeistrich, blieb es zur Pause beim gerechten Unentschieden.

Die zweite Halbzeit begann hingegen mit einem Paukenschlag, denn der erste Schuss auf eines der beiden Tore landete prompt im Netz. Puderbachs Christian Schreiber hatte sich aus rund 16 Metern ein Herz genommen und das Leder unhaltbar ins rechte untere Eck versenkt (51.). Die Antwort gab Nievern mit Köpfchen: Gleich zwei Mal setzte sich der kopfballstarke Mario Vogels nach Standardsituationen durch. Zunächst besorgte er nach einem Freistoß den Ausgleich (55.), dann drückte er eine Ecke Timo Hoffmeyers über die Linie (62.). Auf ein Aufbäumen Puderbachs wartete man in der Folge vergebens. Das Stückwerk der Gäste führte lediglich noch zu einer Kopfballchance von Daniel Seuser.

Auf der Gegenseite hätten Stefan Deusner (69.) und René Lehmler, der aus zwei Metern freistehend über das Tor köpfte (82.), Nieverns drittes Tor erzielen können. Aber am Ende reichten auch die zwei Vogels-Treffer zum Heimsieg. "Wir haben bei den Gegentoren geschlafen und am Ende auch verdient verloren", sagte Puderbachs Trainer Michael Roos. "Nievern war heute fleißiger, der Sieg geht in Ordnung." Sein Gegenüber Saricicek freute sich darüber, "dass nach dem Rückstand die Köpfe nicht runter gegangen sind. Das Team lebt, das ist wichtig."

Nievern/Fachbach: Preuschoff -

Preuschoff – Hoffmeyer – Vogels, M. Walldorf – M. Schupp, Lehmler – F. Schupp (90. Krämer), M. Hoffmann, Deusner (73. Mayer), B. Schupp – Waldorf (83. Kraus).

Puderbach/Urbach-Dernbach/ Daufenbach/Raubach: M. Seuser – Greif (73. C. Neitzert), Grunewald, Arndt, Lo Iacono – Pucha – Hartstang, D. Seuser, Schreiber – Heringer, Raasch.

Schiedsrichter: Harun Tasci (Koblenz) – Zuschauer: 120.

Tore: 0:1 Christian Schreiber (51.), 1:1, 2:1 beide Mario Vogels (55., 62.).

Nächste Aufgabe für die SG Nievern: am Sonntag, 14.30 Uhr, bei der SG Hundsangen.

Von unserem Mitarbeiter

Tom Neumann

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