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    Männer-Bundesliga organisiert und vermarktet sich künftig selbst

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    Auf der Tagesordnung standen wichtige Entscheidungen für die anstehende Saison. Einstimmig verabschiedet wurde die neue Spielordnung der TTBL, einer der zentralen Punkte der Sitzung. Darin ist unter anderem das neue Spielsystem verankert, welches an das System der Champions-League angelehnt ist. Danach wird es künftig kein Abschluss-Doppel mehr geben, vielmehr entscheidet bei einem Stand von 2:2 das Duell der beiden an Position zwei nominierten Akteure über Sieg oder Niederlage.

    Außerdem wird es ab der kommenden Saison kein Play-off-Finale mit Hin- und Rückspiel mehr geben. Dafür wird ein echtes Endspiel als Höhepunkt des Sportjahres an neutraler Stelle stattfinden - der Saison-Höhepunkt wird in einer großen deutschen Sportarena ausgetragen und durch die Liga zentral vermarktet.

    Coaching ist künftig erlaubt

    Ein weiteres Novum ist die neue Coaching-Regel, die im engen Schulterschluss mit dem Deutschen Tischtennis-Bund eingeführt wurde. Demnach wird das Coaching-Verbot versuchsweise aufgehoben, um mehr Emotionalität zu schaffen. Verbales und optisches Coaching zwischen den Ballwechseln sind nunmehr erlaubt, dafür gibt es nur noch nach den Sätzen zwei und vier eine Beratungspause. Diese Regelung gilt fortan auch für die Frauen-Bundesliga.

    Sehr intensiv wurde sich mit der Liveberichterstattung von Bundesligaspielen via Internet auseinander gesetzt. Die TTBL will ab der kommenden Saison eine regelmäßige und qualitativ anspruchsvolle Liveberichterstattung gewährleisten. Über ein neues Videoportal sollen die attraktivsten Paarungen im Livestream übertragen werden. Ein kompetenter Produktionspartner steht bereits in den Startlöchern, um mit dem Projekt zu beginnen.

    "Wir befinden uns in einer spannenden Zeit. Die Verselbständigung der Liga bedeutet auf der einen Seite viel Arbeit und Zeitaufwand, auf der anderen Seite schafft sie viele neue Möglichkeiten", äußerte sich Andreas Preuß, Manager von Rekordmeister Borussia Düsseldorf und Aufsichtsratsvorsitzender der TTBL Sport GmbH zuversichtlich. TTBL-Geschäftsführer Claus-Dieter Schad ergänzte: "Wir stehen noch am Anfang, versuchen aber mit den strategisch richtigen Entscheidungen Grundlagen für eine langfristig erfolgreiche Bundesliga zu schaffen." Erfreut registrierte Schad: "Die Vereinsvertreter zeigten sich nach einer intensiven Tagung begeistert von dem frischen Wind, der unseren Sport belebt."

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