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Lautern und Eintracht im DFB-Pokal weiter

Hamburg (dpa). Dusel-Sieg für den 1. FC Kaiserslautern beim «Pokalschreck» VfL Osnabrück, leichte Pflichtübung für Eintracht Frankfurt: Die beiden Fußball-Bundesligisten erreichten als erste Vertreter der deutschen Eliteliga die zweite Runde im DFB-Pokal.

Souverän
Der Frankfurter Patrick Ochs jubelt über sein Tor zum 3:0.

Vor 15 500 Zuschauern an der Bremer Brücke kämpften die Lauterer in einem Pokal-Krimi die tapferen Osnabrücker mit 3:2 (1:1, 0:1) nach Verlängerung nieder. Srdjan Lakic hatte durch sein 1:1 praktisch mit dem Schlusspfiff (90.+3.) das vorzeitige Aus der «Roten Teufel» verhindert und die Verlängerung erzwungen. Die Frankfurter setzten sich dagegen mit 4:0 (2:0) beim norddeutschen Regionalligaclub SV Wilhelmshaven mühelos durch.

In den beiden Zweitliga-Duellen gewannn der FSV Frankfurt mit 2:0 (0:0) gegen den SC Paderborn 07, der FC Ingolstadt 04 schaltete den Karlsruher SC 2:0 (1:0) aus. Auch die anderen Zweitligisten, der MSV Duisburg durch das 2:0 (0:0) bei den Amateuren des VfB Lübeck und Arminia Bielefeld durch das 6:5 nach Elfmeterschießen (1:1, 1:1, 1:0) gegen Drittliga-Vertreter Jahn Regensburg, kamen eine Runde weiter. Markus Schuler verwandelte den entscheidenden Elfmeter, nachdem Alexander Buch im Versuch davor an Arminia-Keeper Dennis Eilhoff gescheitert war.

Eine Woche vor dem Bundesligastart zeigte Kaiserslautern überraschend viel Respekt vor Zweitliga-Neuling Osnabrück, der in der Pokalrunde 2009/2010 erst im Viertelfinale durch das unglückliche 0:1 gegen den FC Schalke 04 gescheitert war. Mäßiges Zweikampfverhalten, wenig spielerische Fantasie und fehlende Durchschlagskraft waren in der Osnatel-Arena das Hauptmanko. Neuzugang Sebastian Tyrala gelang mit einem Distanzschuss (21.) die Führung für die Gastgeber. Dabei profitierte er allerdings von einem krassen Torwartfehler von Schlussmann Tobias Sippel.

Erst in der dritten Minute der Nachspielzeit erzwang Lakic wenigstens die Verlängerung, in der der Österreicher Erwin Hoffer mit einem Doppelschlag (106., 111.) alles klar machte. Das 2:3 von Björn Lindemann (115.) kam zu spät. «Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen», analysierte Lauterns Coach Marco Kurz, «mich hat irritiert, dass meine Mannschaft ohne jegliches Selbstvertrauen ins Spiel gegangen ist. Wir haben komplette 45 Minuten verschenkt und waren eigentlich schon ausgeschieden und erst mit der letzten Aktion wieder im Spiel.» Sein enttäuschter Kollege Karsten Baumann wollte es nicht wahrhaben: «Wenn man 92 Minuten die bessere Mannschaft ist, kaum Torchancen zulässt und dann noch den Ausgleich kassiert. Das darf nicht passieren.»

Völlig unaufgeregt spulten dagegen die Frankfurter ihr Pensum in Wilhelmshaven runter und erreichten zum zehnten Mal in Folge die zweite Runde des DFB-Pokals. Nach dem frühen 1:0 durch den Griechen Ioannis Amanatidis (21) machte sein Landsmann, Neuzugang Georgios Tzavellas (38.), bereits vor der Pause alles klar. Patrick Ochs (59.) und Halil Altintop (89.) markierten sogar noch das 3:0 und 4:0. Auch der FSV Frankfurt darf nach dem Erfolg gegen Paderborn auf einen lukrativeren Gegner in der zweiten Runde hoffen. Torschützen waren der eingewechselte Tufan Tosunoglu (57.) und Sven Müller (83.).

Die Ingolstädter Stefan Leitl (25.) und Moritz Hartmann (72.) besiegelten das Aus des KSC. Der MSV Duisburg profitierte bei seinem erwarteten Weiterkommen zunächst von einem Eigentor von Lübecks Kapitän Moritz Marheineke (51.), ehe Manuel Schäffler (90.+3) in der Nachspielzeit endgültig den Sieg sicherte.

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