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Kurioses in Uhler: Vogel kam, sah und ging dann wieder

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Zuerst entließ der TuS auf Wunsch einiger Spieler seinen Trainer Mario Esser. Ein Nachfolger war in Josef Vogel schnell gefunden, der den Verein vor dem drohenden Abstieg bewahren sollte. Doch Vogel hielt es nicht lange in Uhler aus: "Die Mannschaft war gefragt, Präsenz zu zeigen. Mit fünf bis sieben Spielern auf dem Training kann ich als Trainer nicht arbeiten. Ich habe bei meiner Vorstellung gesagt, dass wir uns mit Einsatz, Kampf und Leidenschaft das Glück erarbeiten müssen. Durch Abwesenheit werden die Ziele nicht erreicht. Ich bin keiner, der das schluckt", begründet Vogel seinen Schritt. Uhlers Vorsitzender Hans Herbert Laux bedauert die Entscheidung, kann sie aber nachvollziehen: "Josef Vogel hatte klare Vorstellungen, die nicht erfüllt wurden. Wenn die Spieler nicht kommen, kann ich so einen Schritt nicht verhindern. Ich dachte, wir hätten eine gute Lösung gefunden." Vor dem vorentscheidenden Abstiegsduell gegen Auderath steht der TuS damit ohne Trainer dar, Kapitän Manuel Bender betreut die Mannschaft vorerst. "Wir werden es erst mal so probieren", meint Laux.

Weniger Unruhe herrschte bei der SG Auderath, die mit der vermeintlichen Interimslösung Andreas Gornus bis zum Sommer weiterarbeitet. Der ist mit der Wintervorbereitung im "Großen und Ganzen" zufrieden. Vor dem Duell gegen Uhler sagt er: "Wenn wir unten rauskommen wollen, müssen wir dreifach punkten." Mit Thomas und Thorsten Moosmann sowieJörg Steimers sind drei Spieler wieder mit an Bord, wobei Steimers und Thorsten Moosmann derzeit noch angeschlagen sind.

Abseits dieser Auftaktpartie gibt es weitere interessante Personalien aus der B Nord: So rüstet man sich beim Spitzenreiter SG Müllenbach für den Kampf um den Wiederaufstieg in die A-Klasse. Drei neue Spieler sollen dabei helfen. Dass sich der Top-Favorit aus Müllenbach durchsetzt, hofft natürlich Trainer Lothar Schenk, auch wenn er betont: "Das wird eine knallharte Rückrunde, bei der Drei-Punkte-Regel ist der Vorsprung schnell weg. Unser Ziel ist nach dem bitteren Abstieg aber ganz klar, wieder aufzusteigen." Für dieses Unterfangen stehen Schenk gleich drei neue Akteure zur Verfügung: Christoph Hoffmann kam schon in den letzten Hinrundenspielen zum Einsatz, neu hinzu kamen auch Eugen Stroh (Laufeld) und René Kassube (Auderath). Insbesondere Kassube ist kein Unbekannter in der B Nord, erzielte er doch allein vergangene Saison 16 Treffer für Auderath. In dieser Spielzeit bestritt er nach Differenzen in Auderath kein Spiel. Mit Martin Steffens steht berufsbedingt ein Spieler wieder öfter zur Verfügung, zudem leistet sich die SGM mit Frank Pinkhaus ab sofort einen Torwarttrainer. "Wir sind damit nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ besser besetzt", meint Schenk.

Weniger spektakulär geht es bei den Konkurrenten zu. Bei der SG Buch/Bell ist ein Nachfolger für Mario Knebel gefunden. Knebel, der erst im Laufe der Saison Carsten Hummes ablöste, stand nach der Winterpause nicht mehr zur Verfügung. Die SG fand mit Klaus Vogt eine interne Lösung. Vogt betreute die zweite Mannschaft, spielte dort noch aktiv und ist zudem Jugendtrainer. "Er kommt aus Bell und es ihm liegt es daher am Herzen, dass wir in der Klasse bleiben", sagt SG-Vorstandsmitglied Christoph Düpre zu der Entscheidung. Für die Bell/Bucher geht es am 27. Februar wieder los, dann direkt mit dem Abstiegsduell in Uhler.

Nichts getan hat sich im Kader des Tabellendritten SSV Ellenz-Poltersdorf. Trotzdem hat Coach Mario Oster in der Rückrunde wieder mehr Alternativen zur Verfügung, kehren doch mit Rüdiger Konzen, Thomas Horn, Stephan Schmitt, Philipp Morsch gleich vier Spieler zurück in den Kader, zudem konnten Marcel Nuszkowski und Daniel Vanzetta ihre Verletzungen komplett auskurieren. Eine Chance auf die Meisterschaft sieht Trainer Oster dennoch nicht: "Ich denke nicht, dass wir neun Punkte auf Müllenbach aufholen können. Das ist zu viel."

Ähnlich ist die Lage bei der SG Weiler-Gevenich/Faid: Übungsleiter Wolfgang Breitscheidel kann wieder auf seinen Kapitän Jan Berdi zurückgreifen, Dennis Barbeln ist nach seiner Verletzung wieder dabei. "Die Motivation ist gut. An die großen Drei kommen wir aber nicht heran. In einem einzelnen Spiel schon, aber auf lange Sicht setzen sie sich durch", vermutet Breitscheidel. Peter Stoffels

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