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Kramprich glaubt in Gönnersdorf an ein neues Glück

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TuS Oberwinter – SV Untermosel Kobern (So., 14.30 Uhr). Ärgerlich, aber verschmerzbar – so lautet die Reaktion von TuS-Trainer Thomas Lopez auf den späten 1:1-Ausgleichstreffer des TSV Emmelshausen am Mittwochabend gegen Oberwinter. "Das war schon verdient. Außerdem haben bei uns sieben Spieler gefehlt, dafür hat sich meine Mannschaft toll geschlagen", resümierte Lopez. Ein Remis beim Tabellenvierten sei ein gutes Ergebnis – und die Chance noch lange nicht dahin, den oberen Tabellennachbarn vielleicht doch noch zu überflügeln: "Wir haben Emmelshausen am letzten Spieltag noch bei uns. Vielleicht klappt das ja", sagt Lopez. Dazu müsste seine Mannschaft aber weiterhin noch fleißig Punkte sammeln. Zum Beispiel schon am Sonntag gegen den SV Untermosel. "Mit der gleichen Einstellung wie gegen Emmelshausen sollte das gelingen", meint der TuS-Trainer. Von den sieben Spielern, die am Mittwoch gefehlt haben, wird definitiv nur Jonas Jaber wieder dabei sein. Ein Fragezeichen steht jeweils noch hinter der Rückkehr von Phillip Ruthsch und Christopher Schmoldt. Außerdem könnte noch ein weiterer Ausfall hinzukommen: Oliver Ernst jedenfalls musste am Mittwoch angeschlagen vorzeitig vom Platz.

TuS Rot-Weiß Koblenz – SG Ahrweiler/Bad Neuenahr (So., 14.30 Uhr). Das Auswärtsspiel beim Spitzenreiter und designierten Meister Rot-Weiß Koblenz kann die Kreisstadt-SG völlig entspannt angehen. "Wir haben dort nichts zu verlieren", sagt Ahrweilers Spielertrainer Julian Hilberath. Nach den erfolgreichen Wochen ließ er sein Team am Dienstag im Training nur auslaufen, um "am Donnerstag aber wieder anzuziehen".

Zweimal forderte die SG in dieser Saison den Primus, zweimal – in Liga und Pokal – setzte es vor heimischem Publikum eine Niederlage. "Wir haben alle Vergleiche seit dem Wiederaufstieg verloren. Rot-Weiß ist einfach zu clever für uns. Ich befürchte, dass es auch am Sonntag erneut so sein wird", baut Hilberath vorsichtshaltbar schon einmal vor. Personell will er nicht viel ändern. Christian Hryk fehlt Rot gesperrt. "Es ist schade für die Ergänzungsspieler, aber es ist im Moment schwierig, sich in die Mannschaft zu spielen", sagt Hilberath.

TuS Immendorf – SG Reifferscheid/Adenau/Leimbach (So., 14.30 Uhr). Eine beeindruckende Serie legt derzeit die Hocheifel-SG hin. Drei Siege in Serie spielte das Team von Trainer Jakob Weiler ein, verlor sogar fünfmal nicht. "Von den letzten zehn Spielen haben wir nur eines verloren. Und die Pleite gegen Mendig/Bell war natürlich nach einer 3:0-Führung absolut vermeidbar", führt Weiler aus. Die Zielsetzung für das Gastspiel auf der Immendorfer Höhe ist klar: "Dort haben wir immer einen Punkt mitgenommen", so Weiler.

Damit auch diese Serie aufrecht erhalten bleibt, baut Weiler auf den gleichen Kader der Erfolgswochen. Niklas Pauly könnte trotz Rückenbeschwerden zurückkehren, Frank Wieses Schmerzen im Fuß lassen ebenfalls nach. "Es macht richtig Spaß, mit der Mannschaft zu arbeiten, weil sie erneut einen Schritt nach vorn gemacht hat. Die Jungs haben ihre Zeit gebraucht, aber das Potenzial war von Beginn an vorhanden. Du musst zunächst eben auch lernen, dich in der Bezirksliga zu behaupten", so Weiler. Das wird am Sonntag vonnöten sein, denn die Duelle mit Immendorf waren zumeist von der härteren Gangart geprägt.

Moselkern/Müden – SG Gönnersdorf/Waldorf (So., 14.30 Uhr). Das 5:1 gegen die SG Ney ist abgehakt. Jetzt gilt die ganze Konzentration der nächsten Aufgabe, und die führt die Mannschaft von Trainer Günther Kramprich an die Mosel zum SG Moselkern/Müden. Einer Mannschaft, mit der die Vinxtbachtaler meist ihre Schwierigkeiten hatten, besonders in der Rückrunde. "Dann", so weiß Kramprich, "fangen die Moselaner nach verkorkster Hinrunde an, Punkte für den Klassenverbleib zu sammeln. Wir müssen uns erneut auf ein hartes Stück Arbeit einstellen." Von einem "Angstgegner" will Kramprich nichts wissen: "Das war vielleicht einmal, aber mit mir als neuem Trainer versuchen wir ein neues Glück." So ist er sich sicher,, dass die Mannschaft genügend Selbstbewusstsein gesammelt hat, um nach dem 3:0 im Hinspiel auch in Moselkern zu punkten. Mit dabei sind wieder Pascal Gimnich und Sebastian Friedsam nach überstandener Grippe.

FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf – Sportfreunde Höhr-Grenzhausen (So., 15 Uhr). Da der D-Ligist SV Leimersdorf am Sonntag sein Heimspiel austrägt, wurde die Begegnung um 30 Minuten nach hinten verschoben. An der Ausgangslage ändert das freilich nichts: Es wird schlichtweg ein glatter Heimsieg von der FSG erwartet. Bengens Trainer Ralf Bachem erstickt aber etwaige aufkommende Euphorie im Keim: "Es ist immer leicht gesagt, dass wir zu Hause den Gegner im Griff haben sollten. Höhr befindet sich eindeutig im Aufschwung."

Nach der Demission von Trainer Guido Breitbach hat nun Roland Heberle das Zepter am Höhrer Flürchen übernommen. "Der Trainerwechsel hat wohl Wirkung gezeigt", meint Bachem, der das 3:3 des TuS Oberwinter im Westerwald doch mit Verwunderung aufgenommen hatte. "Denn drei Tore musst du gegen Oberwinter erst einmal schießen. Mehr muss ich meinen Jungs wohl auch gar nicht mit auf den Weg geben."

Für den verletzten Stürmer Bekim Gerguri könnte Stefan Ciesla ins Team rücken. Christian Morgenschweis und Dustin Friese sollen weiter auf den Flügeln für Wirbel sorgen. "Sie arbeiten dort gut", lobt Bachem die Offensivakteure. Morgenschweis wartet aber auch mal wieder auf einen eigenen Torerfolg. Gegen Höhr-Grenzhausen soll nun endlich der dicke Knoten platzen. map, par, dag

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