Archivierter Artikel vom 15.05.2014, 07:00 Uhr

Kommentar: Ring bleibt Top-Streitthema

Der Nürburgring ist verkauft. Die Landesregierung würde das unangenehme Thema um die Millionenpleite gern abschließen. Doch das ist mit der Opposition nicht zu machen. Sie will die politische Mitverantwortung geklärt wissen. Der Rücktritt von Finanzminister Ingolf Deubel (SPD) reicht ihr noch lange nicht.

Dietmar Brück kommentiert.
Dietmar Brück kommentiert.
Foto: Jens Weber

Dietmar Brück zum Streitthema Nürburgring

Die CDU möchte den früheren Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD) in die Verantwortung zwingen. Doch eigentlich geht es ihr um die amtierenden SPD-Politiker. Der Satz des Vorsitzenden Richters Winfried Hetger im Deubel-Prozess, dass das Land nach der Neustrukturierung des Nürburgrings 2010 „sehenden Auges“ in die Insolvenz lief, hat der Opposition reichlich Zündstoff geliefert. Sie wittert Wählertäuschung. Und wartet auf die schriftliche Urteilsbegründung.