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Kommentar: Defizitverfahren gegen Italien und Frankreich muss kommen

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Vor den Türen, wo die Mikrofone und die Kameras eingeschaltet sind, geben sich die Finanzminister der Euro-Gruppe ruhig und besonnen. Hinter verschlossenen Türen lassen sie ihrer Verärgerung freien Lauf: Ausgerechnet jetzt, wo es wieder erste Signale für wirtschaftlich schwierige Zeiten gibt, kämpfen mit Frankreich und Italien zwei besonders wichtige Länder der Währungsunion gegen ihre übermäßige Staatsverschuldung.

Das macht Investitionsprogramme zumindest schwierig, verunsichert Anleger und beschert dem Euro-Raum insgesamt unsichere Zeiten. Dabei hätten beide Länder längst die gegebenen Versprechen einlösen können und müssen: drastische Reformen im Inneren, Rückführung des Defizits und Konsolidierung der staatlichen Ausgaben. Davon ist nicht viel geschehen. Zugleich dürfen Paris und Rom nicht auf allzu ...