Archivierter Artikel vom 20.11.2012, 19:09 Uhr
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Mainz

Kleinkunst: Schwarze Chansons, sehr schön gespielt

Die mächtige Frau mit dem Wuschelkopf maßregelt ihr Publikum im Unterhaus. „Ruhe“, schmettert Annamateur. Die Lacher verstummen langsam. „Es kann nicht immer alles Spaß machen. Man muss sich auch mal konzentrieren.“ Kim Efert versteckt das Gesicht hinter seiner Gitarre, Christoph Schenker beugt sich übers Cello, seine Schultern zucken: Ganz ernst nehmen die beiden Außensaiter ihre Chefin in der Mitte nicht.

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